Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Abi mit Traumnote 1,0: Laura Stüssel und 18 anderen Abiturienten aus Dresden ist dieses Kunststück gelungen

Abi mit Traumnote 1,0: Laura Stüssel und 18 anderen Abiturienten aus Dresden ist dieses Kunststück gelungen

19 Schüler haben das Kunststück fertig gebracht und eine 1,0 auf dem Abi-Zeugnis stehen - sechs mehr als im vergangenen Jahr. Zu Dresdens besten Abiturienten gehört auch Laura Stüssel vom Bertolt-Brecht-Gymnasium (BB).

Voriger Artikel
Kultusministerin Kurth: Eltern sollten bei schlechten Zensuren Ruhe bewahren
Nächster Artikel
260 Bewerber auf 69 Lehrerstellen am Gymnasium: An Dresdner Grund- und Förderschulen fehlen Pädagogen

Besser geht's nicht: Laura Stüssel hat das Abi mit 1,0 gemeistert. Jetzt macht sie erst einmal einen Freiwilligendienst auf den Philippinen, bevor sie Medizin oder vielleicht auch Jura studiert.

Quelle: Dietrich Flechtner

Frage: Erst einmal Glückwunsch zu dieser Meisterleistung. Wie schwer waren denn die Prüfungen und was kam dran?

Laura Stüssel: Die schriftliche Deutschprüfung war meine beste. Da kam eine Erörterung zum Thema Internet, speziell zu Wikipedia dran. Mathe lief auch ganz gut, weil wir die Prüfungsaufgaben aus den Vorjahren immer wieder durchgerechnet haben. Vor den mündlichen Prüfungen hatte ich total Respekt. Man befindet sich da ja in einer völlig unbekannten Situation, sitzt allein vor drei Lehrern. Ich war in Geschichte und Biologie dran. Für beide Fächer mussten wir richtig viel auswendig lernen. Aber in Geschichte kam im ersten Teil genau das dran, was ich gut gelernt hatte - nämlich die Industrialisierung. Der zweite Teil war dann allerdings heftig. Da musste ich zwischen Willy Brandts Ostverträgen, der Wiedervereinigung und der Weimarer Verfassung gedanklich hin und her springen.

Wie viel haben Sie für die Prüfungen gemacht, um so gut abzuschneiden?

Geholfen hat mir, dass wir schon im Januar in den schriftlichen Fächern Probeprüfungen geschrieben haben. Das war schon mal eine gute Vorbereitung. Richtig intensiv geübt habe ich dann etwa eine Woche vor den Prüfungen. Da bin ich in die Uni-Bibliothek gegangen, weil ich dort ruhig arbeiten konnte und nicht durchs Internet abgelenkt war. Dort hatte ich auch Bücher, in denen ich was nachlesen konnte. Für Deutsch bin ich noch mal alle Werke durchgegangen, habe mir Zusammenfassungen geschrieben und auch meine alten Klausuren durchgelesen.

Gab es auch Fächer, die Ihnen nicht so lagen?

Wenn es möglich gewesen wäre, hätte ich Physik abgewählt.

Was machen Ihre Eltern? Haben sie Ihnen vor den Prüfungen helfen können?

Meine Mutter ist Professorin für Germanistik, mein Vater Schriftsteller. Sie haben mich vor allem in Geschichte noch mal abgefragt. In Bio weniger, weil sie auch nicht so genau wussten, was es zum Beispiel mit dem Zitronensäurezyklus auf sich hat. Ach ja, und vor der Englischprüfung habe ich mit meinem Vater ein paar Mal Englisch geredet. Das hat auch geholfen.

Bleibt Ihnen noch Zeit für Hobbys?

Klar, ich geh häufig bei Nachbarn babysitten, weil es mir total Spaß macht, bin oft im Fitnessstudio, treffe mich mit Freunden. Eigentlich hatte ich in diesem Jahr noch erstaunlich viel Zeit, wenn man bedenkt, dass ich ja auch noch das Internationale Abitur gemacht habe, das am BB angeboten wird.

Was machen Sie jetzt?

Ich fliege nächste Woche schon ins Ausland. Ich mache einen Freiwilligendienst auf den Philippinen.

Wissen Sie, was Sie studieren wollen?

Noch nicht genau. Vielleicht Medizin, vielleicht auch Jura.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.07.2013

Katrin Richter

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Bildung
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Wettersponsor

Das Wetter in und um Dresden präsentiert Ihnen die Toskana-Therme Bad Schandau.