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9000 Studienbeginner an der TU Dresden – Uni wird immer internationaler

9000 Studienbeginner an der TU Dresden – Uni wird immer internationaler

Die TU Dresden ist längst keine reine „Ost-Uni“ mehr. Von 9000 Studienanfängern, die in diesen Wochen ihre ersten Gehversuche auf dem Dresdner Campus machen, kommen inzwischen mehr als 25 Prozent aus Westdeutschland.

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Quelle: dpa

Hinzu kommen 15,5 Prozent Neu-Studenten aus dem Ausland. Dabei ist die Exzellenzuni vor allem bei Chinesen die erste Adresse. Andere kommen aus Polen, Italien, Russland, Indien, Vietnam und Brasilien. „Das Interesse an der TU Dresden ist ungebrochen“, freute sich Rektor Hans Müller-Steinhagen.

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An der TU Dresden wurden am Donnerstag die beliebten Welcome Packages verteilt.

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Auch an den anderen Universitäten und Hochschulen Sachsens haben sich zum Wintersemester 2014/2015 viele junge Menschen aus dem Westen Deutschlands und dem Ausland eingeschrieben. In Chemnitz steig die Zahl der ausländischen „Erstis“ sogar um mehr als 60 Prozent. Das unterstreiche, dass die TU Chemnitz auch außerhalb von Sachsen hohes Ansehen genieße, sagte Rektor Arnold van Zyl. Die meisten Ausländer stammen aus China, Indien, Brasilien, der Türkei und dem Nachbarland Tschechien.

An der Universität Leipzig wurden 7200 Studenten neu immatrikuliert. Davon waren 11 Prozent Ausländer. „Wir könnten die Uni weiter ausbauen, wenn wir das Personal hätten“, sagte Rektorin Beate Schücking. Sie kritisierte erneut das den Hochschulen verordnete Spardiktat. Sachsens älteste Uni hatte zuvor einen neuen Bewerberrekord verzeichnet. 48.500 junge Menschen hatten sich um einen Studienplatz beworben.

Insgesamt wurden landesweit bisher mehr als 18.500 Studienanfänger immatrikuliert. Einige Einschreibungen laufen derzeit noch. „Es gibt auch noch freie Plätze“, sagte eine Sprecherin des Wissenschaftsministeriums in Dresden. Gute Studienqualität garantierten Maximalgrenzen für jede Hochschule. „Übervolle Hörsäle sind nicht in unserem Sinn.“

An der Westsächsischen Hochschule Zwickau erreichte der Anteil der Studienanfänger aus dem Westen und dem Ausland an den insgesamt rund 1200 Erstsemestern jeweils 18 Prozent. Das sei ein neuer Rekordwert, sagte Rektor Gunter Krautheim. An der TU Bergakademie Freiberg kommt fast jeder fünfte „Neuling“ aus einem anderen Land. Die Uni werde im Ausland immer mehr zum Geheimtipp“, sagte Rektor Bernd Meyer.

Unter den angebotenen Studiengängen an Sachsens Hochschulen waren Medizin, Wirtschaftswissenschaft, Maschinenbau, Betriebswirtschaft, Internationales Management oder Gesundheitsmanagement und Kommunikation besonders gefragt. Während MINT-Fächer - Naturwissenschaften, Mathematik, Informatik, Technik - in Freiberg stark nachgefragt sind, hat die Hochschule Zittau/Görlitz Probleme, alle Plätze in diesen Fächern dort zu besetzen. Die Universität Leipzig will ihre Statistik zum Wintersemester am Mittwochvormittag präsentieren.

dpa

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