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88. Grundschule zieht erst 2018 nach Niederpoyritz

88. Grundschule zieht erst 2018 nach Niederpoyritz

Grundschule im Ortsteil Hosterwitz ist seit März 2013 beschlossene Sache. Doch mit dem Kistenpacken müssen Schüler und Lehrer nun noch eine Weile warten.

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In diesen Plattenbau soll die 88. Grundschule 2018 umziehen. Bis dahin bleiben die Grundschüler in ihrem alten Gebäude an der Dresdner Straße 50.

Quelle: D. Flechtner

Der Umzug der 88. Zwar war die Umsiedlung der Grundschule an den Plantagenweg 3 in Niederpoyritz ursprünglich für 2017 geplant. Inzwischen werden aber sogar die derzeitigen Erstklässler die Grundschule am alten Standort abschließen. Schulbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) erklärte bei einer Bürgerversammlung am Montagabend erstmals öffentlich, dass sich die Grundschüler mit dem Umzug nach Niederpoyritz mindestens bis Schuljahresbeginn 2018 gedulden müssen.

"Wir haben davon zuerst aus den Medien erfahren", ärgert sich Schulleiterin Martina Starke. "Von der Stadt ist uns nie offiziell mitgeteilt worden, das der Umzug verschoben ist", erklärt sie. Niemand an der Schule wisse bisher, warum Kinder und Lehrer nun noch ein weiteres Jahr in den Containern an der Dresdner Straße bleiben müssten.

Auf DNN-Anfrage erklärte Falk Schmidtgen, Chef des Schulverwaltungsamtes: "Die Bedarfsplanung für die 88. Grundschule zur Sanierung des Schulgebäudes Plantagenweg liegt im Entwurf vor. Derzeit werden Änderungen und Korrekturen eingearbeitet." Mit der Sanierungsplanung könne deshalb noch nicht begonnen werden.

Ein Umzug der Grundschule ist dringend nötig, denn das Areal beherbergt derzeit zwölf Mittel- und fünf Grundschulklassen und droht aus den Nähten zu platzen. "Wir sitzen auf heißen Kohlen", meint Grundschulleiterin Starke.

Doch auch am neuen Standort warten Probleme. Denn sollte die Verkehrssituation am Plantagenweg nicht bis zum Einzug der Grundschule verändert werden, droht ein tägliches Verkehrschaos. "Die Straße am Plantagenweg ist schmal. Platz für die Autos der Eltern, die ihre Kinder in die Schule bringen, gibt es da nicht", weiß Peter Lames, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Stadtrat. Am Plantagenweg gibt es zudem keinen Fußweg. Die nahe gelegene Bushaltestelle "Staffelsteinstraße" ist viel zu eng, um viele Kinder nach Schulschluss aufzunehmen. Sie stünden dann gefährlich nah an der stark befahrenen Pillnitzer Landstraße.

Auch dem Stadtrat schien im März 2013 klar zu sein, dass der Verkehr um das Schulgebäude "schlecht zu erschließen" sei. Das geht aus der Vorlage zum Stadtratsbeschluss zur Sanierung des Plattenbaus hervor. Die veranschlagten 7,6 Millionen Euro für die Sanierung schließe aber "keine Budgets für die Umgestaltung öffentlich gewidmeter Flächen ein", heißt es in dem Papier. Das Areal um die Schule verkehrsfreundlicher zu gestalten, war demzufolge anfangs gar nicht geplant.

Inzwischen hat die Stadt nach eigenen Angaben eine Lösung zu Gunsten der Schulwegsicherheit am Plantagenweg erarbeitet. Wie Amtsleiter Schmidtgen mitteilte, sei geplant, einen Fußweg zu bauen und die Bushaltestelle zu erweitern. Dazu müsse die Stadt ein Privatgebäude an der Pillnitzer Landstraße kaufen, die Verhandlungen dazu seien noch nicht beendet. Das Problem sei damit aber im Wesentlichen behoben. Wie der Pkw-Verkehr ab 2018 am Plantagenweg geregelt werden soll, ist bislang offen. Die Zuständigkeit für den Straßenausbau liegt laut Schmidtgen nicht beim Schulverwaltungsamt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 22.01.2014

S. Schädlich

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