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46. Oberschule Dresden wird für 8,2 Millionen Euro saniert

Licht am Ende des Tunnels 46. Oberschule Dresden wird für 8,2 Millionen Euro saniert

Noch lernen die Schüler der 46. Oberschule in der Südvorstadt in einem desolaten Plattenbau. Im Februar 2017 sollen sie in ein saniertes Schulgebäude hinterm Hauptbahnhof umziehen können, verspricht Falk Schmidtgen, Leiter des Schulverwaltungsamtes. Bis dahin müssen sie einigen Baulärm in Kauf nehmen.

Die alte Sporthalle wird abgerissen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Licht am Ende des Tunnels: Noch lernen die Schüler der 46. Oberschule an der Leubnitzer Straße in der Südvorstadt in einem desolaten Plattenbau. Doch im Februar 2017 soll es nach Informationen von Falk Schmidtgen, Leiter des Schulverwaltungsamtes, endlich soweit sein. Dann werden die Oberschüler ein paar Straßen weiter in ein tipptopp saniertes Schulhaus ziehen können, verspricht er. 8,2 Millionen Euro kostet die Sanierung dieser Platte an der Andreas-Schubert-Straße hinterm Hauptbahnhof. Hinter vorgehaltener Hand wird allerdings gemunkelt, dass das womöglich deutlich teurer werden könnte als gedacht und man mit einem Neubau günstiger gekommen wäre. Das bestreitet Schmidtgen: „Nach derzeitigem Stand ist nicht mit einer Kostenerhöhung zu rechnen“, sagt er auf DNN-Nachfrage. Jedem Vorhaben gehe eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung voraus. „Das Schulgebäude an der Andreas-Schubert-Straße wurde als sanierungswürdig eingestuft“, betont er. Der Plattenbau vom Typ Dresden stehe nicht unter Denkmalschutz. Farbgebung und Material würden aber dennoch mit dem Stadtplanungs- und dem Denkmalschutzamt abgestimmt, um den Charakter des Gebäudes zu erhalten.

Bis dahin müssen die Oberschüler an der Leubnitzer Straße quasi auf einer Baustelle leben. Auf dem weiträumigen Schulgelände, muss man wissen, befindet sich nicht nur die marode Platte der „46.“, sondern auch das ehemalige Fritz-Löffler-Gymnasium, das derzeit leer steht und für die Schüler des neuen Gymnasiums Südwest flott gemacht werden soll. Nicht zu vergessen die alte Sporthalle. Sie wird derzeit abgerissen. Das ist natürlich mit einigem Lärm verbunden. Schüler und Lehrer beklagen denn auch, dass die Bauarbeiten den Unterricht beeinträchtigen. Elternsprecherin Manuela Hübler, die selbst eine Tochter in der 9. Klasse hat, fordert, dass vor allem auf die Abschlussprüfungen der Neunt- und Zehntklässler Rücksicht genommen wird. „Wir streben an, alle lärmintensiven Arbeiten auf das Notwendigste zu reduzieren und möglichst in die unterrichtsfreie Zeit zu verlagern“, beteuert Schmidtgen. Prüfungszeiten würden wie immer im Bauablauf berücksichtigt.

Mitte Mai soll die alte Sporthalle Geschichte sein. Danach folgen Rückbau- und Abbrucharbeiten im einstigen Fritz-Löffler-Gymnasium. Im Juni dann beginnen die Rohbauarbeiten für den Anbau an das denkmalgeschützte Gebäude. Im August 2018 sollen die Schüler ihr saniertes Gymnasium inklusive Anbau in Besitz nehmen können. Sie sind derzeit noch in Gorbitz untergebracht. Wenn alles nach Plan geht, steht die neue Vierfeldsporthalle auf dem Gelände ab März 2019 zur Verfügung.

Derweil kommen auch die Bauarbeiten in der Platte hinterm Hauptbahnhof voran. „Das Gerüst an der Fassade wird bis Anfang April komplett stehen, im Moment werden neue Fenster eingebaut“, berichtet Schmidtgen. Im Inneren würden die letzten Wand- und Deckendurchbrüche für die Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärleitungen gebohrt. Und wenn die Oberschüler ihre neue Schule im Februar 2017 in Besitz genommen haben, wird die alte „46.“ abgerissen, um Platz zu machen für die neue Vierfeldsporthalle des Gymnasiums Südwest.

Von Katrin Richter

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