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420 Jugendliche tauschten sich bei Peace Academy in Dresden zu Gewissensfragen aus

420 Jugendliche tauschten sich bei Peace Academy in Dresden zu Gewissensfragen aus

Mit einer symbolischen Abschlussaktion ist die dritte internationale Peace Academy in und um die Dresdner Frauenkirche am Pfingstmontag zu Ende gegangen. Hunderte Ballons der Hoffnung stiegen in den blauen Himmel.

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Junge Menschen aus der ganzen Welt trafen sich in Dresden.

Quelle: Frauenkirche Dresden Stiftung

Sie standen sinnbildlich für die 420 Teilnehmer aus 26 Ländern, die sich über das Pfingstwochenende zu Gewissens- und Friedensfragen ausgetauscht hatten. „In den vergangenen Tagen haben wir viele junge Menschen erlebt, die sich ihrem Gewissen verpflichtet fühlen und sich die Freiheit nehmen, die Welt zu verändern“, resümiert Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt.

Gemeinsam mit der Sächsischen Landeskirche, der Evangelischen Jugend und der EKD hatte die Stiftung Frauenkirche Dresden und die Frauenkirchen-Fördergesellschaft junge Menschen nach Dresden eingeladen. Unter dem Motto „Gewissensfreiheit. Riskier was!“ wurde eine große Bandbreite von Gewissensfragen thematisiert. So besuchten die Teilnehmer Gewissensorte wie die Synagoge, das Landgericht oder die Gedenkstätte an der Bautzner Straße. Sie trafen auf Menschen, die aufgrund ihrer Überzeugungen verfolgt werden. Sie besuchten Workshops, die ein Leben ohne Geld oder die Folgen unserer Konsumentscheidungen ebenso thematisierten wie internationale Friedensinitiativen, Zwangsheirat, Zivilcourage oder die Macht der Medien.

Viele Teilnehmer betonten, dass sie gerade der internationale Aspekt der Peace Academy sehr bereichert hat. „Ich habe viel über andere Kulturen erfahren und gleichzeitig erstaunt festgestellt, dass ich in meinem eigenen Land sehr viel mehr bewegen kann, als ich es bisher tue“, sagte die 21-jährige Cathrin aus Großbritannien. Der 24-jährigen Palästinenser Rawan geht ermutigt aus diesem Pfingstwochenende: „Die Peace Academy hat mich ermuntert, als Christ in Palästina an eine langfristige Lösung des Konflikts in meinem Heimatland zu glauben – an einen Weg, auf dem es wichtig ist, seiner inneren Stimme zu vertrauen.“

Zu einer besonderen Initiative sehen sich die tunesischen Teilnehmer motiviert. „Uns hat die Peace Academy so gut gefallen, dass wir darüber nachdenken, so eine Veranstaltung in Tunesien durchzuführen“, erzählen Ramy (18), Amina (16) und Nedra (32). „Vor drei Jahren fand die Revolution in Tunesien statt. Wir versuchen noch immer zu verstehen, was Freiheit bedeutet. Wir sind noch immer nicht daran gewöhnt, frei zu sprechen ohne Angst haben zu müssen. Uns hat begeistert, Leute aus so vielen Ländern so unkompliziert kennenzulernen und verschiedene Kulturen zu erleben. Diese Erfahrung sollen mehr Jugendliche in unserem Land machen können.“

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