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184 Bewerber kommen auf 39 Lehrerstellen in Dresden

184 Bewerber kommen auf 39 Lehrerstellen in Dresden

"Lehrer werden in Sachsen. Aus Überzeugung." In Dresden muss das Kultusministerium nicht fürs Lehrerdasein werben. Hier wollen ganz besonders viele junge Leute Lehrer werden - auch jetzt wieder.

39 Pädagogen dürfen am 1. Februar ihren Dienst antreten. Mit 184 Absolventen fast fünfmal so viele Bewerber gab es. 70 davon haben angegeben, auch schulartfremd unterrichten zu wollen. Um den Lehrermangel zu kompensieren, sind in diesem Schuljahr zudem 74 Rentner und arbeitslose Lehrer reaktiviert worden.

Wieviele junge Lehrer werden zum 1. Februar im Großraum Dresden eingestellt?

Die Regionalstelle Dresden der Bildungsagentur (umfasst die Stadt Dresden sowie die Landkreise Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Meißen) verfügt nach Angaben von Sprecherin Katrin Reis über ein Einstellungskontingent von 39 Stellen. Zum Vergleich: Sachsenweit sollen 150 junge Lehrer am 1. Februar ihren Dienst antreten. Hinzu kommen Dirk Reelfs, Sprecher des Kultusministeriums, zufolge weitere 100 Pädagogen, die nur einen bis Ende des Jahres befristeten Vertrag bekommen. Im Februar vergangenen Jahres sind in ganz Sachsen 101 Lehrer eingestellt worden. Wieviele es im neuen Schuljahr sein werden, steht noch nicht fest.

Wieviele Lehramtsanwärter haben sich für den Großraum Dresden beworben?

Es waren 184 - also fünfmal so viele Bewerber, wie es Stellen gibt. Die allermeisten Lehramtsanwärter, nämlich 131, wollen ans Gymnasium. 19 haben sich für die Grundschule, 17 für eine Berufsschule, 13 für die Oberschule und 4 für die Förderschule beworben.

Haben Referendare erneut zugestimmt, im Notfall auch schulartfremd unterrichten zu wollen?

Katrin Reis zufolge gab es 70 solcher Zusagen. Schulartfremd zu unterrichten bedeutet, dass ein speziell fürs Gymnasium ausgebildeter Absolvent sich bereit erklärt, zum Beispiel Grundschulkinder zu unterrichten und dann auch nur so viel zu verdienen wie ein Grundschullehrer.

Leisten Rentner und arbeitslose Lehrer nach wie vor Aushilfsdienste an den Schulen?

Ja. Befristet auf einige Wochen oder Monate springen in diesem Schuljahr 74 Personen ein, wenn ein Pädagoge wegen Krankheit ausfällt. Die meisten, nämlich 34, helfen an den Grundschulen aus. Dass sie gebraucht werden, um den Unterrichtsausfall in Grenzen zu halten, zeigt ein Blick in die Statistik. Mehr als 100000 Stunden fielen im vergangenen Schuljahr an Dresdens Schulen aus. Macht 4,6 Prozent des Unterrichts.

Wieviele Lehrkräfte gehen am Schuljahresende in Rente?

36 Lehrer erreichen Katrin Reis zufolge im Sommer das Rentenalter.

Wieviele Pädagogen arbeiten noch Teilzeit?

Insgesamt 2861 Lehrer. Der Umfang der Teilzeit kann je nach Wunsch ganz unterschiedlich ausfallen - bis hin zu nur einer Stunde weniger pro Woche. Maximal 26 Stunden steht ein Lehrer in der Woche vor der Klasse.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.01.2014

Richter, Katrin

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