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16 neue Schulen geplant: Stadt Dresden legt überarbeiteten Schulnetzplan vor

16 neue Schulen geplant: Stadt Dresden legt überarbeiteten Schulnetzplan vor

Dresden. Bildung habe in Dresden weiterhin erste Priorität, verkündete Bürgermeister Winfried Lehman (CDU) bei der Vorstellung des überarbeiteten Schulnetzplanes 2012 am Donnerstag.

Die vorherige Fassung musste angepasst werden, nachdem Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung der bisherigen Planung einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten. Die Zahlen aus dem November machten deutlich, dass die Anzahl von Kindern und Jugendlichen gegenüber dem ersten Entwurf um bis zu 14 Prozent steigen werde. Die Stadt beziffert die jetzt zusätzlichen notwendigen Mittel auf rund 265 Millionen Euro.

„Grund dafür ist die weiterhin hohe Geburtenfreudigkeit der Dresdner. Hinzu kommt als wesentlicher Grund für die Prognoseänderung, dass im Vergleich zum ersten Entwurf ein verändertes Wanderungsverhalten eine Rolle spielt. Immer mehr Familien bleiben in und ziehen nach Dresden, so dass sich der Saldo von Fort- und Zuzügen halbiert hat", erklärte Bürgermeister Lehmann.

Insgesamt 16 neue Schulen plant die Stadt auf Basis der aktuellen Prognose ein. Fünf Grundschulen, sechs Mittelschulen und fünf Gymnasien soll im Stadtgebiet geschaffen werden. Hinzu kommen etliche Erweiterungen. Während die Gründung der neuen 107. Mittelschule auf der Hepkestraße beschlossene Sachse ist, reichen weitere Gründungpläne bis in das Jahr 2024.

Ab Mitte März plant die Stadt Diskussionen in Schulkonferenzen, Kreiselternräten sowie Beratungen in Ortsbeiräten und Ortschaftsräten. Etliche Ortsbeiräte hatten die erste Fassung zurückgewiesen. Der Ortsbeirat Loschwitz beispielsweise lehnte den ersten Entwurf einstimmig ab und schlug stattdessen vor, die 88. Mittelschule in Hosterwitz nicht wie vorgesehen zu schließen. Die Ortsbeiräte lehnten außerdem ab, im Bühlauer Gymnasium fünf Parallelklassen einzurichten, ohne es baulich zu erweitern.

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. Das BSZ soll nach der aktuellen Planung nach Gorbitz verlegt werden. „Doch dort ist es viel zu klein für uns“, klagte Kluttig.

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Auch Neustädter Ortsbeiräte verwiesen den Entwurf zurück an die Verwaltung. Sie fordern eine neue Grundschule, eine neue Mittelschule und wollen, dass das Berufliche Schulzentrum für Wirtschaft „Prof. Zeigner" auf keinen Fall nach Gorbitz zieht, sondern dauerhaft im angestammten Haus an der Melanchthonstraße verbleibt. Für Mitte Juli ist jetzt die Beschlussfassung im Stadtrat vorgesehen.

Die Stadt lädt zudem zu einem Runden Tisch ein. Der erste Termin ist für den 3. März vorgesehen. In der Aula des Beruflichen Schulzentrums „Gustav Anton Zeuner", Gerokstraße 22, können interessierte Bürger ab 9.30 Uhr über die neue Fassung des Schulnetzplanung diskutieren. Weitere Termine für den Runden Tisch sind am 17. März, 24. März, 28. April, 2. Juni und 9. Juni geplant.

Weitere Informationen zum Schulnetzplan bietet die Stadt Dresden auf ihrer Homepage.

dbr

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