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107. Mittelschule in Dresden soll in Sommerferien 2013 und 2014 teilsaniert werden

107. Mittelschule in Dresden soll in Sommerferien 2013 und 2014 teilsaniert werden

Mittelschule an der Hepkestraße in Striesen soll teilsaniert werden. Das geht aus einer Vorlage hervor, die heute den Ortsbeirat Blasewitz beschäftigt. Die Bauarbeiten sind in den Sommerferien 2013 und 2014 vorgesehen.

Die Gesamtkosten beziffert die Stadt auf rund 3,4 Millionen Euro. Die "107." war die erste Mittelschule, die die Stadt nach jahrelangen Schließungen wieder eröffnet hatte, um auf den zu erwartenden Schüleransturm zu reagieren.

Das Gebäude ist ein Plattenbau vom Typ Dresden, errichtet in tiefster DDR-Zeit, nämlich 1974. Es bildet mit der 108. Grundschule einen sogenannten Doppelstandort, der sich auf einem 25000 Quadratmeter großen Grundstück in einem Wohngebiet befindet. Zur Schule gehören zwei Sporthallen. Das Gebäude ist unsaniert und "weist einen durchschnittlichen bis stark verschlissenen Erhaltungszustand auf", heißt es in der Vorlage. Die 107. Mittelschule teilt sich das Schulhaus mit der Abendmittelschule, dem Huckepack e.V. und dem Projekt "Produktives Lernen". Während die Abendmittelschule im Schulhaus bleibt, zieht der Huckepack e.V. voraussichtlich im Sommer 2014 aus und ob das Projekt "Produktives Lernen" weitergeführt wird, sei derzeit offen, geht aus der Vorlage hervor. Wenngleich das Gebäude nicht komplett auf Vordermann gebracht wird, so stehen doch eine ganze Reihe Teilbaumaßnahmen an: Für Rollstuhlfahrer wird unmittelbar neben dem Haupteingang eine Rampe errichtet, außerdem ein Aufzug eingebaut, und ein behindertengerechtes WC ist auch geplant. Sämtliche Fenster werden erneuert und zweifach verglast. Außenwände und Dach bekommen eine Dämmung. Was den Brandschutz angeht, so will die Stadt unter anderem Rauchschutztüren einbauen.

Die Interims-Ausgabeküche im zukünftigen Speiseraum hat dann auch ausgedient. Die neue Ausgabeküche werde in den ursprünglichen Räumen errichtet, heißt es. Nicht zuletzt sollen die zu niedrigen Geländer in den Treppenhäusern auf 1,10 Meter erhöht werden. Was die farbliche Gestaltung anbelangt, werden schlichte Weiß- und Grautöne überwiegen.

Die Stadtverwaltung räumt ein, dass mit dem Geld längst nicht alle Mängel am Gebäude behoben werden können. Die haustechnischen Anlagen, die Grundleitungen, Innenausbauten wie die Türen seien ebenfalls veraltet und unsaniert. Auch der Kellerfußboden könne nicht abgedichtet und gedämmt werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.04.2013

Richter, Katrin

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