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1020 Kinder von Asylsuchenden an Dresder Schulen

Weitere Vorbereitungsklassen in Planung 1020 Kinder von Asylsuchenden an Dresder Schulen

Immer mehr Asylbewerber, darunter viele Familien, gelangen auch nach Dresden. Die Kinder haben ein Recht auf Schule. Nach Informationen der Stadtverwaltung gibt es jetzt 26 Schulen, die 55 Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder eingerichtet haben.

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Wissen muss man, dass für Flüchtlingskinder in Erstaufnahmeeinrichtungen noch keine Schulpflicht besteht.

Quelle: dpa

Dresden. Immer mehr Asylbewerber, darunter viele Familien, gelangen auch nach Dresden. Die Kinder haben ein Recht auf Schule. Nach Informationen der Stadtverwaltung gibt es jetzt 26 Schulen, die 55 Vorbereitungsklassen für Flüchtlingskinder eingerichtet haben. Insgesamt 1020 Kinder von Asylbewerbern besuchen diese Schulen. 341 gehen in eine Dresdner Grundschule, 323 in eine Oberschule und 356 in ein Berufliches Schulzentrum. Zum Vergleich: Mitte September vergangenen Jahres hatte die Stadt 873 Flüchtlingskinder registriert, die 23 Schulen in 51 Vorbereitungsklassen besuchten.

Was die Verteilung der Schulen mit Vorbereitungsklassen auf die einzelnen Ortsämter anbelangt, ergibt sich folgendes Bild: Ortsamt Altstadt: sieben Schulen; Plauen: fünf Schulen; Cotta, Prohlis und Pieschen: drei Schulen; Neustadt: zwei Schulen; Blasewitz, Leuben und Klotzsche: eine Schule; Loschwitz: keine Schule. Neu im Januar hinzugekommen sind je eine erste Vorbereitungsklasse an der 56. und an der 128. Oberschule sowie eine vierte Vorbereitungsklasse am BSZ für Gastgewerbe. Im Februar würden weitere Vorbereitungsklassen eingerichtet, teilt die Stadt mit.

Kinder von Asylbewerbern werden in drei Etappen in die "normalen" Klassen integriert. Sie lernen in den DaZ-Vorbereitungsklassen zunächst vier bis sechs Wochen lang Deutsch und werden - je nachdem, wie sie sich entwickeln - anschließend schrittweise in die Regelklassen integriert. Das bedeutet, dass sie zunächst weiter in ihre Vorbereitungsklasse gehen und zugleich weniger sprachintensive Unterrichtsfächer wie Sport, Musik und Mathe in den Regelklassen besuchen. Das ist die zweite Etappe. In der dritten Phase nehmen sie an allen Fächern teil und können außerdem Förderunterricht bekommen.

Wissen muss man, dass für Flüchtlingskinder in Erstaufnahmeeinrichtungen noch keine Schulpflicht besteht. "Sie beginnt mit der Zuweisung an die Kommunen", erklärt Petra Nikolov, Sprecherin der Bildungsagentur, Regionalstelle Dresden.

Katrin Richter

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