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10.000 Besucher im Schülerlabor

DeltaX im Helmholtz-Zentrum 10.000 Besucher im Schülerlabor

Das Schülerlabor DeltaX im Helmholtz-Zentrum fördert experimentierfreudige Nachwuchsforscher und hat jetzt den 10.000 Besucher verzeichnet: Ein Elftklässler aus Riesa.

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Dr. Matthias Streller, der Leiter des Schülerlabors, mit seinem gestrigen Ehrengast Aaron Ickert (r.)

Quelle: Norbert Neumann

Dresden. In dem Labor-Raum sitzen etwa 25 Schülerinnen und Schüler vertieft in ihren Experimenten. Neben ihnen liegen Arbeitsblätter zur Auswertung der Experimente. Verschiedene Gruppen beschäftigen sich mit Themen wie der Widerstandsmessung, dem Schwingkreis oder den Arten des Magnetismus. Dazu können Experimente durchgeführt werden, die im Unterricht in dieser Form nicht umsetzbar sind. Diese praktische Anwendung des Erlernten soll den Schülern helfen, den sonst so trockenen Schulstoff besser zu verstehen. Aber auch den einen oder andere der keine Freude an Physik und ähnlichem hat, dafür zu begeistern. Das ist auch ein Anliegen von Dr. Matthias Streller. Er ist Leiter des Schülerlabors.

Es können Schüler ab der 5. Klasse ins Schülerlabor kommen, und die unterschiedlichsten Experimente durchführen. Aber auch angehende Abiturienten nutzen diese Möglichkeit, beispielsweise um den sogenannten Meißner-Ochenfeld-Effekt genauer zu untersuchen. Das Experiment soll verdeutlichen, dass bei gewissen Stoffen der Widerstand sinkt, wenn die Temperatur sehr niedrig ist. Hierfür wird mit Stickstoff zwischen -170°C und -190°C gearbeitet, der zum Anschaffen in die Schule zu teuer ist. Im Forschungszentrum mit angrenzendem Schülerlabor kann dieser bereitgestellt werden., weil er in der dortigen Forschung ebenfalls eingesetzt wird.

Etwa 2600 Schüler kommen jährlich an vier Tagen die Woche in die Forschungseinrichtung. Nicht nur aus Dresden und Umgebung sondern auch aus anderen Teilen Sachsens oder Südbrandenburgs. Unter den Forschenden ist auch Aaron Ickert. Der Elftklässler vom Werner-Heisenberg-Gymnasium in Riesa ist der 10.000 Besucher. Ihm gefällt vor allem das Sammeln von praktischen Erfahrungen hier im Labor. Neben seinem Leistungskursfach Physik interessiert er sich auch für andere Naturwissenschaften wie Mathe, Chemie und Biologie. Nach der Schule möchte er entweder Physik oder Informatik studieren.

Die Nachfrage von Klassen die das Forschungszentrum besuchen wollen, ist sehr hoch. Eine Anmeldung muss ein halbes Jahr vorher gemacht werden. Neben der Schule kann das Forschungszentrum am Tag des offenen Labors am 28. Mai besucht werden.

 

Anmeldung für die Experimentiertage ist im Internet unter www.hzdr.de möglich.

Von Marie Albrecht

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