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Umbau der Kipsdorfer Straße soll im August starten

Nahverkehr in Dresden Umbau der Kipsdorfer Straße soll im August starten

Kurze Atempause für die Nutzer der Wehlener Straße. Nach dem Abschluss der Bauarbeiten zwischen Ludwig-Hartmann-Straße und Ankerstraße, geht es erstmal auf der Kipsdorfer Straße weiter.

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Die Wehlener Straße als Hauptverkehrsstraßenzug zwischen Stadtzentrum und Dresdner Osten ist hier auf der Höhe des alten Straßenbahnhofes Tolkewitz dringend sanierungsbedürftig.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Doch auch an der Wehlener rollen in absehbarer Zukunft wieder die Bagger an - weil der Straßenbahnhof Tolkewitz zum Schulstandort umgebaut wird, sind erhebliche Veränderungen an den Verkehrswegen rundherum geplant.

"Die Maßnahmen sollen in einem Komplex zusammen ausgeschrieben und an ein Bauunternehmen vergeben werden", erklärte Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes auf DNN-Anfrage. Derzeit geplanter Baubeginn sei der 8. August 2016. Begonnen werden soll mit der Kipsdorfer Straße. Damit will die Stadt Ende 2016 fertig sein, danach stehen Anfang 2017 die Bauarbeiten an der Wehlener Straße an. "Mit dieser Regelung kann immer eine der beiden Straßen, wo nicht gebaut wird, als Umleitungsstrecke genutzt werden", erklärt der Amtsleiter. Von August 2016 bis Mitte 2017 soll auch die Schlömilchstraße umgebaut werden. Dort entsteht eine neue Gleisschleife. Koettnitz versichert, dass die Baustellenzufahrten zum Schulstandort sowie der Zugang für die Anlieger bis auf wenige Ausnahmen - wie beispielsweise den Asphalteinbau - gewährleistet sein werden.

Auf dem Areal des ehemaligen Straßenbahnhofes Tolkewitz errichtet die städtische Tochter Stesad im Auftrag der Landeshauptstadt einen Schulstandort für eine Oberschule und Gymnasium mit 1800 Schülern. 2018 soll die Schule in Betrieb gehen.

Bis dahin werden in die Straßen rings herum 6,2 Millionen Euro investiert. Davon tragen die Stadt 1,1 Millionen, die Verkehrsbetriebe 1,1 Millionen und die Versorgungsunternehmen 1,8 Millionen Euro. Für den fehlenden Rest von 2,2 Millionen haben die DVB Fördermittel beim Freistaat beantragt, erläuterte DVB-Sprecher Falk Lösch. Die Stadt beantragt für ihren Anteil ebenfalls eine Förderung des Landes und rechnet mit 700 000 Euro.

Ein Problem gibt es aber bisher: "Der städtische Anteil an den Baukosten ist im Haushalt 2016 noch nicht eingestellt", erklärte Koettnitz. Der Amtsleiter hatte bereits im August beklagt, dass die Bauarbeiten ins Stocken geraten könnten, weil die Finanzierung nicht klar sei. Dafür ist jetzt Abhilfe in Sicht. "Der Bauablauf ist nicht gefährdet", hieß es jetzt aus dem Geschäftsbereich von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Grüne). Die Ausschüsse für Bau und Finanzen des Stadtrates befassen sich in den nächsten Tagen mit Umschichtungen im Bereich des Straßen- und Tiefbauamtes, Gelder, die in anderen Projekten noch nicht verbaut werden, sollen für den Komplex am Tolkewitzer Straßenbahnhof genutzt werden. Sobald die Stadtratsgremien diesen Vorschlag bestätigt haben, kann das Straßen- und Tiefbauamt die Fördermittel für das Projekt beantragen.

Sowohl auf der Wehlener als auch auf der Schlömilchstraße soll der Autoverkehr künftig den Gleisbereich mitnutzen, bislang waren die Fahrspuren daneben. Die Bahngleise werden auseinandergerückt, um für breitere Bahnen geeignet zu sein. Beidseitig der Wehlener entstehen Streifen für Fahrradfahrer und Gehwege. Die Kipsdorfer Straße muss an den künftig beidseitig angrenzenden Schulbereich angepasst werden, so entstehen breitere Gehwege.

Ingolf Pleil

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