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Über die Carolabrücke in Dresden fahren die meisten Autos

Verkehrsbelastung auf Dresdner Brücken Über die Carolabrücke in Dresden fahren die meisten Autos

Die Carolabrücke war im vergangenen Jahr die am meisten befahrene Elbquerung in Dresden. Die Waldschlößchenbrücke hinkt den Prognosen noch deutlich hinterher. Gestiegen ist der Verkehr auf der Augustusbrücke. Aber diese Brücke passieren nur sehr wenige Autofahrer.

Und wieder einer drüber: Die Carolabrücke ist die beliebteste Elbquerung bei Kraftfahrern.

Quelle: DNN

Dresden. Die Carolabrücke ist nach einer Statistik der Stadtverwaltung im vergangenen Jahr die am meisten befahrene Elbquerung gewesen. In einer Antwort auf eine Anfrage von Linke-Fraktionsvorsitzender André Schollbach rechnete Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) vor: 47 250 Fahrzeuge passierten im vergangenen Jahr im Durchschnitt die Carolabrücke. Das wurde bei einer manuellen Verkehrszählung im September 2015 ermittelt. Im Jahr 2013 rollten lediglich 38 440 Fahrzeuge pro Tag über die Carolabrücke.

Ursache für den deutlichen Anstieg dürften die Bauarbeiten an der Albertbrücke sein, die deshalb seit 2014 für den Fahrzeugverkehr gesperrt ist. 2013 rollten noch 19 340 Fahrzeuge über die nun schon fast zwei Jahre geschlossene Brücke. Etwas mehr Fahrzeugführer verirrten sich im vergangenen Jahr wegen der gesperrten Elbquerung wohl auch auf die Augustusbrücke: Fuhren 2013 noch 5190 Fahrzeugführer pro Tag über dieses Bauwerk, so waren es im vergangenen Jahr 6700. Damit ist bald Schluss: Wenn die Albertbrücke freigegeben wird, kann die Augustusbrücke saniert und danach laut Stadtratsbeschluss für den Kfz-Verkehr gesperrt werden.

Nahezu konstant blieb die Belegung auf dem Blauen Wunder: 29 930 Fahrzeuge waren es 2013, 29 350 dagegen im vergangenen Jahr. Auch die Marienbrücke glänzt mit Konstanz: 31 300 Fahrzeuge wurden 2013 gezählt, 31 150 zwei Jahre später. Auf der Flügelwegbrücke gab es gar keine Abweichungen: 44 400 waren es 2013 und auch 2015.

Die Waldschlößchenbrücke wurde unter der Prämisse gebaut, dass im Jahr 2025 pro Tag 45 500 Fahrzeuge über das Bauwerk rollen. Noch sind dafür neun Jahre Zeit, aber im vergangenen Jahr wurde an den automatischen Zählstellen ein Wert von 34 300 ermittelt. Diese Zahl könnte durchaus noch sinken, wenn eines Tages die Albertbrücke wieder für den Verkehr freigegeben wird und einige Autofahrer von der Waldschlößchenbrücke zurück auf ihre Stammstrecke ausweichen können.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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