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Straßenbau stoppt Autofähre in Dresden-Pillnitz

DVB reagieren auf Pläne der Stadt Straßenbau stoppt Autofähre in Dresden-Pillnitz

Darüber sind die Verantwortlichen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) „not amused“: Genau zum Ende des Sommers muss die Autofähre in Pillnitz pausieren. Ausgerechnet in einer Zeit, in der die sie noch richtig gefragt ist, kommen die Autofahrer in Kleinschachwitz nicht mehr durch zum Anleger des Schiffs.

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2004 war die Schloßfähre zwei Wochen in der Werft. Damals bekam sie unter anderem einen neuen Unterboden-Anstrich.

Quelle: Archiv

Dresden. Darüber sind die Verantwortlichen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) „not amused“: Genau zum Ende des Sommers muss die Autofähre in Pillnitz pausieren. Ausgerechnet in einer Zeit, in der die sie noch richtig gefragt ist, kommen die Autofahrer in Kleinschachwitz nicht mehr durch zum Anleger des Schiffs. Denn die Stadt lässt den unteren Teil der Berthold-Haupt-Straße erneuern. Der Termin wurde im Rathaus festgelegt, die DVB waren zum Handeln gezwungen. Denn ohne die Autofahrer, die in Pillnitz übersetzen, lohnt sich der Betrieb des großen Schiffs nicht. Also holt der Auto-Fährmann vorübergehend nicht mehr über. Das gilt für die Zeit vom 15. August bis voraussichtlich zum 9. September.

Die Verkehrsbetriebe nutzen diese Zeit für die sogenannte Landrevision des Schiffs. Die ist alle fünf Jahre vorgeschrieben und entspricht etwa dem Auto-Tüv. Die Revision der Fähre ist zwar erst im nächsten Jahr fällig, doch noch eine zweite mehrwöchige Fahrpause wollen sich die DVB binnen dieser kurzen Zeit nicht leisten. Also verzichten sie stattdessen lieber auf knapp ein Fünftel der nach der letzten Schiffsrevision zugelassenen fünfjährigen Betriebszeit und ziehen die Untersuchung und die notwendigen Arbeiten vor.

Am 15. August wird die Fähre dafür in Laubegast aus dem Wasser gefahren. Der Zustand des Schiffs seit gut, sagte DVB-Sprecher Falk Lösch, mit unangenehmen Überraschungen müssen die Verantwortlichen also nicht rechnen. Ein Teil der Fähre soll neu gestrichen werden, das „Unterwasserschiff“ bekommt einen neuen Korrosionsschutz. Das bedeutet, alle Unterwasser-Bereiche des Rumpfs werden gereinigt und neu mit dem Rostschutz versehen. Außerdem sind Reparaturen an den Landeklappen geplant, über die die Autos von der Fähre ans Ufer fahren. Zusätzlich muss der Flaggenmast überarbeitet werden, die Verkleidung des Steuerhauses ist erneuerungsbedürftig und der Korrosionsschutz des gesamten Schiffs komplettiert schließlich die Arbeiten. Am Ende der zweiten Septemberwoche soll die „Schloßfähre“ wieder einsatzbereit sein.

Das Schiff wurde zuletzt 2014 in Laubegast überholt. Damals war es dafür zwei Wochen in der Werft.

Von Christoph Springer

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