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Stadt sieht keine Gefahr durch Holzbohlen auf Blauem Wunder

Stürze auf Behelfsbrücke Stadt sieht keine Gefahr durch Holzbohlen auf Blauem Wunder

Kurz nach der Errichtung der Behelfskonstruktion neben der Albertbrücke stürzten bei Reifglätte die ersten Radfahrer auf dem glatten Holz. Am Blauen Wunder werden derzeit auf dem Gehweg wiederum Holzbohlen verlegt und das löst in der Leserschaft der DNN Bedenken aus.

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Auf der inzwischen abgebauten Behelfsbrücke an der Albertbrücke stürzten zahlreiche Radfahrer bei Reifglätte auf der hölzernen Fahrbahn.

Quelle: Archiv

Dresden. Es begann mit einem großen Schreck: Kurz nach der Errichtung der Behelfskonstruktion neben der Albertbrücke stürzten bei Reifglätte die ersten Radfahrer. Jetzt ist die Interimslösung abgebaut, die Sorge bleibt aber. Am Blauen Wunder werden derzeit auf dem Gehweg neue Holzbohlen verlegt und das löst in der Leserschaft der DNN Bedenken aus. "Wie lange soll das am Blauen Wunder halten?", fragt ein besorgter Dresdner unter Verweis auf die Erfahrungen stromabwärts. "Viele Fahrradfahrer fahren - verbotenerweise - zum Vorteil von Autofahrern und sich selbst auf den Fußwegen. Haben Sie das in der Vergangenheit schon mal gemacht?" Auch Rollstuhlfahrer und Kinderwagenschieber hätten keine Freude an den Holzbalken. Er hätte sich bei einer Sanierung eine Verbesserung gewünscht. Die Blaibachtalsperre im Bayrischen Wald beispielsweise habe eine Antirutsch-Beschichtung der Holzbalken.

Das Straßen- und Tiefbauamt teilt die Befürchtungen nicht. Das "Blaue Wunder" sei in seiner Gesamtheit ein Technisches Denkmal nach dem sächsischen Denkmalschutzgesetz. Veränderungen der optischen Erscheinung sichtbarer Bauteile bedürften der Zustimmung der Denkmalschutzbehörde. Für eine denkmalgerechte Wiederherstellung sei in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde wiederum ein Bohlenbelag gewählt worden, heißt es auf DNN-Anfrage in der Stadtverwaltung.

Bei der Instandsetzung der Gehbahn oberstromseitig würden passend zum Bestand Eichen-Bohlen eingebaut. Damit würden sich Funktionalität und Nutzungsfähigkeit der Gehbahn gegenüber dem bisherigen Zustand nicht ändern. "Anders als bei der Behelfsbrücke an der Albertbrücke existieren aus den vergangenen Wintern mit diesem Material keine negativen Erfahrungen", erklärte das Straßen- und Tiefbauamt ausdrücklich. Für die temporäre Behelfsbrücke konnten Eichen-Bohlen aus wirtschaftlichen Gründen jedoch nicht zum Einsatz kommen.

Neben der Gehwegsanierung sind in den kommenden Jahren weitere Arbeiten zum Erhalt des Blauen Wunders notwendig. Für eine grundlegende Instandsetzung und einen neuen Anstrich des altersschwachen Bauwerks seien in den nächsten 15 Jahren jährlich jeweils drei Millionen Euro notwendig.

Ingolf Pleil

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