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Stadt entschärft tödliche Radfahrerecke in der Dresdner Neustadt

Bauarbeiten dauern drei Wochen Stadt entschärft tödliche Radfahrerecke in der Dresdner Neustadt

An der Ecke Bautzner Straße/Rothenburger Straße in der Neustadt beginnen am Dienstag die Arbeiten, mit denen die Verkehrsführung zugunsten von Radfahrern verändert werden soll. Radfahrer, die auf der „Bautzner“ stadteinwärts unterwegs sind, sollen künftig nach der Überquerung der „Rothenburger“ nicht mehr nach links in die Autospur fahren müssen.

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Das Loch kündet von den Vorarbeiten an der gefährlichen Ecke.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  An der Ecke Bautzner Straße/Rothenburger Straße in der Neustadt beginnen am Dienstag die Arbeiten, mit denen die Verkehrsführung zugunsten von Radfahrern verändert werden soll. Wie die Stadt auf DNN-Anfrage mitteilte, dauern die Arbeiten knapp drei Wochen lang und kosten rund 150 000 Euro. Dabei soll die Ecke so umgebaut werden, dass Radfahrer, die dort auf der „Bautzner“ stadteinwärts unterwegs sind, nach der Überquerung der „Rothenburger“ nicht mehr nach links in die Autospur fahren müssen. Solch ein Manöver führte im Februar zu einem Unfall, bei dem eine 26-jährige Radfahrerin schwer verletzt wurde. Die junge Frau starb später im Krankenhaus.

Am Mittwoch haben erste Vorarbeiten an der Ecke begonnen. Dabei geht es darum, den Baugrund zu untersuchen, teilen Fachleute der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) auf DNN-Anfrage mit. Schließlich ist der entscheidende Schritt beim dreiwöchigen Umbau der Ecke einer, der die DVB unmittelbar betrifft. Der sechseckige Mast, an dem die Oberleitung der Straßenbahnen aufgehängt ist, der aber auch Ampeln trägt, soll etwa zwei Meter weit in Richtung Häuserfront rücken, damit danach die Bordsteinkante verschoben werden kann. Auch sie soll um etwa zwei Meter versetzt werden. Danach können Radfahrer dann vom Radweg auf der bereits umgebauten „Bautzner“ kommend stadteinwärts geradeaus über die Rothenburger Straße fahren und dann nach rechts auf die „Kleine Bautzner“ abbiegen. Die gestern gestartete Baugrunduntersuchung soll klären helfen, wo Kabel und Rohre an der Ecke verlaufen.

Die Bauarbeiten nehmen eine Neuerung vorweg, die im Rathaus für die „Bautzner“ zwischen der Rothenburger Straße und der Alaunstraße grundsätzlich angedacht ist: die Fahrbahn der Bundesstraße soll auf der Nordseite näher an die geschützte Baumreihe heranrücken. Zwischen dem Asphaltband und den Bäumen ist ein separater Radweg mit einer Bordsteinkante zur Autofahrbahn hin geplant. Dieser neue Radweg soll dann künftig ohne das Umkurven gefährlicher Ecken über die jetzt entstehende Radfahrerfurt zu erreichen sein.

Von Christoph Springer

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