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Sachsenticket gilt bald auch im Dresdner Nahverkehr

Neues Angebot Sachsenticket gilt bald auch im Dresdner Nahverkehr

Das Sachsenticket gilt ab Anfang April auch im VVO-Gebiet. Damit schließt sich der letzte Verbund im Freistaat einer entsprechenden Vereinbarung an. Parallel dazu werden dann auch Fahrkarten aus Sachsen-Anhalt und Thüringen im VVO-Gebiet akzeptiert.

Bahnfahren soll im VVO-Gebiet einfacher werden.
 

Quelle: Martin Schmidt

Dresden. Das Sachsenticket gilt ab dem 1. April auch im Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). Das teilten die Verantwortlichen mit und präsentierten dabei zugleich eine E-Lok, die ab sofort für die Fahrkarte wirbt. Mit dem Sachsenticket kann dann einen Tag lang beliebig oft mit Straßenbahnen, Bussen und Nahverkehrszügen wie etwa den Dresdner S-Bahnen gefahren werden. Es gilt im gesamten Freistaat und kann darüber hinaus bei Fahrten nach Thüringen und Sachsen-Anhalt genutzt werden. Umgekehrt akzeptiert der VVO dann auch das Sachsen-Anhalt-Ticket und das Thüringen-Ticket in seinem Bediengebiet.

„Nach langen Verhandlungen schließt sich nun der letzte weiße Fleck auf der Sachsenkarte“, kommentier VVO-Geschäftsführer Burkhard Ehlen die Einführung der Fahrkarte im Verbundraum. Der Grund: Die Region zwischen der tschechischen Grenze im Süden, Riesa und Gröditz im Norden, Kamenz im Osten und Nossen im Westen war das einzige Gebiet in Sachsen, in dem die Fahrkarte noch nicht im Nahverkehr genutzt werden durfte. Nachdem nun beschlossen ist, wie die Einnahmen aus den Tickets auf alle im VVO zusammengeschlossenen Unternehmen verteilt werden, steht der Einführung nichts mehr im Weg.

Die Fahrkarte ist montags bis freitags von 9 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag gültig. An Wochenenden und Feiertagen gilt sie den gesamten Tag lang. Sie kostet 23 Euro für eine Person, pro weiterem Fahrgast sind dann fünf Euro zusätzlich fällig. Bis zu fünf Personen können gemeinsam ein Sachsenticket nutzen. Diese Fahrkarte ist vor allem dann sinnvoll, wenn man mit Bus oder Bahn über die Verbundgrenzen hinaus fahren will. „Innerhalb des Verbundes bleiben die Tages- und Kleingruppenkarten für Ausflügler natürlich erste Wahl“, stellt Stephan Naue klar, der Leiter des Marktgebiets Sachsen bei der Bahn-Tochter DB Regio Südost.

Um für die Fahrkarte zu werben, wurde eigens eine E-Lok umgestaltet, die künftig vor allem auf der Strecke der S1 (Meißen-Schöna) unterwegs sein soll. Sie zeigt, dass das Sachsenticket in Bussen, Straßenbahnen, Nahverkehrszügen und sogar auf Fähren im VVO-Gebiet verwendet werden kann.

Von Christoph Springer

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