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SPD will Fähre zwischen Pieschen und dem Ostragehege genauer untersuchen

Prüfauftrag SPD will Fähre zwischen Pieschen und dem Ostragehege genauer untersuchen

Die Dresdner SPD treibt die Pläne für eine Fährverbindung zwischen Pieschen und dem Ostragehege weiter voran. Die vorhandenen Planungen und Prognosen sollen jetzt präzisiert werden, lautet ein Prüfauftrag, den der Stadtrat beschließen soll.

Bis Anfang der 90er hatte es an der Stelle bereits eine Fährverbindung gegeben. Zum Kirchentag 2011wurde diese kurzzeitig wieder in Betrieb genommen.

Quelle: Stephan Lohse

Dresden. Die Dresdner SPD treibt die Pläne für eine Fährverbindung zwischen Pieschen und dem Ostragehege weiter voran. Die vorhandenen Planungen und Prognosen sollen jetzt präzisiert werden, lautet ein Prüfauftrag, den der Stadtrat beschließen soll.

Ende 2015 hatte die Stadtverwaltung mögliche Ideen für eine Elbbrücke zwischen beiden Stadtteilen vorgelegt und war dabei zu dem Schluss gekommen, dass diese nicht realisierbar sind. Zum einen würde die Elbquerung riesige Rampen beinhalten, zum anderen würde eine Brücke je nach Beschaffenheit zwischen 10 und 40 Millionen Euro kosten.

Am Rande hatte die Verwaltung dabei auch Ideen für eine Fähre kalkuliert. Die würde 1,8 Millionen Euro in der Anschaffung kosten und rund 180.000 Euro Betriebskosten pro Jahr benötigen (DNN berichteten).

Die damaligen Berechnungen der Verwaltung sind jedoch lückenhaft, gibt auch die Stadt zu. So sind bislang die Auswirkungen auf die geschützten Elbwiesen nicht berücksichtigt, auch das Nutzungspotenzial wurde bislang nur grob geschätzt.

Die SPD will deshalb jetzt Fakten für eine Fährverbindung zwischen Ballhaus Watzke und Ostragehege sehen, um anschließend im Detail über das Für und Wider zu diskutieren. Naturschutz, Hochwasser-Auflagen, Nutzungspotenziale und detaillierte Kosten soll die Verwaltung aufarbeiten, bevorzugt bis Herbst, um die Fähre im Idealfall noch im nächsten Doppelhaushalt zu berücksichtigen.

„In einer idealen Welt würden wir sicher eine Brücke bauen“, sagt SPD-Stadtrat Thomas Blümel. Da dies aber nicht machbar sei, wäre eine Fähre eine gute Alternative. Blümel verweist auf die vielen Sportstätten im Ostragehege: Leichtathletik, Handball, Eishockey, Fußball – all das wäre ans andere Elbufer besser angebunden.

Der Pieschener Ortsbeirat Stefan Engel erhofft sich zudem Impulse für Pieschen. Eine Fähre könne ein „Stadtteilsymbol“ sein, Pieschen wachse und brauche Grünflächen – die biete das Ostragehege.

Bis Anfang der 90er hatte es an der Stelle bereits eine Fährverbindung gegeben. Zum Kirchentag 2011wurde diese kurzzeitig wieder in Betrieb genommen.

Von sl

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