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Petition soll Ausbau der Stauffenbergallee erzwingen

Holperpiste Petition soll Ausbau der Stauffenbergallee erzwingen

Die Stauffenbergallee West ist eine Katastrophe. Aber ein rascher Ausbau ist nicht in Sicht. In einer Petition an den Stadtrat wird jetzt eine schnelle Zwischenlösung gefordert. Das Schreiben liegt der Verwaltung zur Stellungnahme vor.

Die Fahrbahn ist in Auflösung begriffen.
 

Quelle: Foto: Archiv

Dresden.  Die Fahrbahn der Stauffenbergallee West ist eine Katastrophe. Doch ein rascher Ausbau ist ausgeschlossen. Der Stadtrat muss erst einmal eine Grundsatzentscheidung treffen, wie der Ausbau erfolgen soll. Die Verwaltung schlägt eine schmale Variante mit zwei Fahrstreifen vor (DNN berichteten). Wenn der Stadtrat eines Tages entschieden hat, können die Planungen beginnen. Dann wird es ein Planfeststellungsverfahren geben. Auch bei allerhöchstem Tempo ist bis 2018 nicht mit einem Baubeginn zu rechnen.

Bis dahin heißt es für die Anwohner der Straße: Ohren zu! Die Stauffenbergallee gehört laut dem Umweltatlas der Landeshauptstadt zu den lautesten Straßen Dresdens. Die Grenzwerte werden deutlich überschritten. Ein genervter Anwohner hat jetzt eine Petition an den Stadtrat eingereicht, in der er eine Zwischenlösung für die marode Fahrbahn fordert. Er schlägt den Austausch des Pflasters zwischen der Bahnbrücke und dem Hammerweg durch Asphalt auf einem etwa fünf Meter breiten Streifen vor. Dadurch würde dem Verkehr ausreichend Platz zur Verfügung stehen. Die betroffenen Anlieger würden mit einer glatten Fahrbahn spürbar entlastet.

Der Verfasser der Petition erklärt, der Träger der Straßenbaulast – die Landeshauptstadt Dresden – komme seit Jahren seiner Verpflichtung nicht nach, die Straße in einem „den regelmäßigen Verkehrsbedürfnissen genügenden Zustand zu bauen, zu unterhalten, zu erweitern oder sonst zu verbessern“, wie es im Sächsischen Straßengesetz heißt. Der Autor des Petitionsschreibens weist auch auf verschiedene Möglichkeiten hin, Fördermittel für den Zwischenausbau zu akquirieren. Er geht nicht davon aus, dass mit einem grundhaften Ausbau der Stauffenbergallee vor 2020 zu rechnen ist.

Die Petition liegt jetzt der Stadtverwaltung zur Stellungnahme vor. Danach wird sie im Petitionsausschuss des Stadtrats beraten. Das Straßen- und Tiefbauamt hatte sich bereits zu einem von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) ins Gespräch gebrachten reinen Deckentausch skeptisch gezeigt. Das garantiere keine lange Haltbarkeit des vielbefahrenen Autobahnzubringers, hieß es.

Von Thomas Baumann-Hartwig

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