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Nach Erdrutsch: Bahnstrecke Dresden-Prag wieder eingleisig befahrbar

Ersatzverkehr mit dem Bus Nach Erdrutsch: Bahnstrecke Dresden-Prag wieder eingleisig befahrbar

Die nach einem Erdrutsch bei Schmilka überspülte Bahnstrecke Dresden-Prag ist wieder frei. Seit kurz nach 15.00 Uhr rollt der Fern- und Güterverkehr eingleisig, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Dienstagnachmittag sagte. Am zweiten Gleis werde gearbeitet.

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Die entgleiste Lok eines Güterzuges bei Schmilka in Sachsen. Die Lok war zuvor in die Geröllmassen eines Erdrutsches gefahren und entgleist.

Quelle: Sebastian Kahnert

Schmilka. Die nach einem Erdrutsch bei Schmilka überspülte Bahnstrecke Dresden-Prag ist wieder frei. Seit kurz nach 15.00 Uhr rollt der Fern- und Güterverkehr eingleisig, wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn am Dienstagnachmittag sagte. Am zweiten Gleis wurde noch gearbeitet. Die Aufräumarbeiten könnten noch Stunden dauern. Beim Nahverkehr gab es weiter Einschränkungen. Ein Unwetter mit Gewitter und teils heftigem Starkregen hatte auch den Verkehr der Kirnitzschtalbahn bei Bad Schandau lahmgelegt. Vielerorts in Sachsen gab es umgestürzte Bäume, überspülte Straßen und Brände nach Blitzeinschlägen.

Erdrutsch blockiert Bahnstrecke Dresden-Prag

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Seit Montagabend war der Fernverkehr auf der internationalen Bahnstrecke Dresden-Prag unterbrochen. Bei heftigem Regen war Geröll auf einer Breite von rund 150 Metern auf die Schienen gerutscht. Ein Güterzug war in die Geröllmassen gefahren - die Lok entgleiste. Am Vormittag gegen 11.00 Uhr wurde das entgleiste Triebfahrzeug abgeschleppt. „Nun laufen die Aufräumarbeiten“, so der Sprecher. Dafür sei unter anderem ein Schienenräumbagger im Einsatz.

Die Aufräumarbeiten könnten noch bis zum Abend oder in die Nacht dauern. Der Nahverkehr bleibt weiter beeinträchtigt. Von den Auswirkungen des Unwetters mit Gewitter und teils heftigem Starkregen am Vorabend waren elf Fernverkehrszüge betroffen. Laut Bahn wurden sie teils durch Busse ersetzt oder hatten Verspätungen.

Die Einschränkungen im Regionalverkehr bleiben laut Bahn vorerst bestehen: Züge aus Richtung Dresden verkehren bis Bad Schandau und enden dort vorzeitig. Die Deutsche Bahn hat einen Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Bad Schandau und Schöna eingerichtet. Aus Richtung Decin verkehren die Züge bis Schöna.

Wie reagiert die Bahn in einem solchen Notfall?

Das Unwetter legte auch die Kirnitzschtalbahn bei Bad Schandau lahm. Eine Schlammlawine habe sich über Straße und Gleise gewälzt, sagte eine Sprecherin der Oberelbischen Verkehrsgesellschaft Pirna-Sebnitz (OVPS). Geröll blockiere die Gleise der historischen Straßenbahn. Wann der Betrieb wieder aufgenommen werden könne, sei unklar.

Sachsenweit mussten Polizei und Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen ausrücken: Ein Blitz setzte am Montagabend das Dach eines Dreiseitenhofes in Wendischbora (Landkreis Meißen) in Brand. In Seiffen (Erzgebirge) schlug der Blitz in eine dort für den Winter aufbewahrte Weihnachtsmarkthütte ein.

dpa

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Schlammlawine
Nach einem heftigen Unwetter mit Gewitter und Starkregen ist die Kirnitzschtalbahn bei Bad Schandau (Sächsische Schweiz) vorerst außer Betrieb. (Archivbild)

Nach einem heftigen Unwetter mit Gewitter und Starkregen ist die Kirnitzschtalbahn bei Bad Schandau (Sächsische Schweiz) vorerst außer Betrieb. Eine Schlammlawine habe sich über Straße und Gleise gewälzt.

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