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Königsbrücker: Wieder eine neue Variante

Königsbrücker: Wieder eine neue Variante

Es kommt selten vor, dass die SPD von der FDP gelobt wird. Gestern feierten die Liberalen die Sozialdemokraten, weil diese bis zum Jahresende eine beschlussfähige Ausbauvariante für die Königsbrücker Straße fordern. Doch der Baubürgermeister dämpft die Hoffnungen.

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Quelle: Archiv

Dresden. Es kommt selten vor, dass die SPD von der FDP gelobt wird. Gestern feierten die Liberalen die Sozialdemokraten, weil diese bis zum Jahresende eine beschlussfähige Ausbauvariante für die Königsbrücker Straße fordern (DNN berichteten). Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) dämpft jedoch auf Anfrage der DNN alle diesbezüglichen Hoffnungen: "Eine beschluss- und förderfähige Ausbauvariante wird bis zum 31. Dezember nicht vorliegen können", erklärte Schmidt-Lamontain.

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Königsbrücker Straße hin zur Stauffenbergallee.

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Grund: Im Dezember trifft sich die aus Vertretern aller Fraktionen des Stadtrats sowie der Dresdner Verkehrsbetriebe bestehende Lenkungsgruppe zur Königsbrücker Straße, um über eine neue Variante zu beraten. Die Variante 8.6 ist eine Synthese der Variante 8.5 in Kombination mit Elementen der Variante 7, wie Schmidt-Lamontain erklärte.

Das klingt verwirrend und ist es auch. Variante 8.5 wurde von der rot-grün-roten Stadtratsmehrheit ins Spiel gebracht. Dabei sollen künftig auf der Königsbrücker Straße Straßenbahnen und Autos auf einer Fahrspur fahren. Variante 7 hatte der Stadtrat vor der Kommunalwahl im Mai 2014 mit der damaligen bürgerlichen Mehrheit beschlossen - sie sieht einen vierspurigen Ausbau der Fahrbahn vor.

Laut dem Baubürgermeister hätten mehrere Stadträte die Verwaltung gebeten, die neue Variante zu untersuchen. Ziel sei es, den Verkehrsfluss zu beschleunigen. Dabei soll insbesondere der Verkehrsknoten Königsbrücker Straße/Bischofsweg untersucht werden. Das kostet Zeit. Die Simulation der Verkehrsflüsse bei den unterschiedlichen Varianten wird laut Schmidt-Lamontain erst dann starten, wenn klar ist, wie der Knotenpunkt Bischofsweg gestaltet wird. "Grund hierfür ist, dass keine unnötigen Kosten produziert werden sollen."

Aber erst wenn die Simulationen vorliegen, ist klar, welche Variante die größte Leistungsfähigkeit besitzt. Erst dann kann auch die Öffentlichkeit beteiligt werden - und das wird bis zum 31. Dezember nicht zu schaffen sein, so der Baubürgermeister. Wann der Baustart für die Sanierung der Königsbrücker Straße erfolgen könnte, kann Schmidt-Lamontain nicht sagen. "Das lässt sich heute noch nicht prognostizieren."

Thomas Baumann-Hartwig

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