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"Königsbrücker": Erste Ergebnisse zum Jahresende erwartet

Variante 8.4 und 8.5 "Königsbrücker": Erste Ergebnisse zum Jahresende erwartet

Der neue Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) rechnet damit, dass bis Ende des Jahres die ersten Ergebnisse zur Königsbrücker Straße vorliegen. Das erklärte er jetzt auf Anfrage der DNN.

Wann der Ausbau der maroden Strecke beginnen kann, bleibt offen.

Quelle: fs

Dresden. Der neue Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) rechnet damit, dass bis Ende des Jahres die ersten Ergebnisse zur Königsbrücker Straße vorliegen. Das erklärte er jetzt auf Anfrage der DNN. Das Straßen- und Tiefbauamt arbeite an den Varianten 8.4 und 8.5 entsprechend dem Auftrag des Stadtrates, so der Baubürgermeister.

Schmidt-Lamontain kündigte gleichzeitig an, dass demnächst eine Lenkungsgruppe unter seiner Leitung die Arbeit aufnehmen werde. Das Gremium, das mit Vertretern des Straßen- und Tiefbauamtes sowie mit Stadträten besetzt sein wird, soll den Planungsprozess für die Königsbrücker Straße steuern.

Das Problem der Königsbrücker Straße hat Schmidt-Lamontain von seinen Vorgängern im Amt geerbt. Seit mehr als 20 Jahren wird über die Sanierung der maroden Fahrbahn gesprochen, aber getan hat sich nichts. Die frühere bürgerliche Stadtratsmehrheit hatte sich schließlich im April 2014 auf die Variante 7 festgelegt, die einen vierspurigen Ausbau der Straße vorsieht.

Doch die neue rot-grün-rote Stadtratsmehrheit (RGR) kippte im Dezember 2014 die Pläne und forderte das Straßen- und Tiefbauamt auf, zwei neue zweispurige Ausbauvarianten mit der beschlossenen Variante zu vergleichen. RGR ging davon aus, dass die Ergebnisse des Variantenvergleichs im Mai 2015 vorliegen würden. Doch das war ein Trugschluss. Laut Schmidt-Lamontain liegen erst jetzt die ersten Ergebnisse der Verkehrstechnischen Untersuchung vor, bei der eine Simulation der künftigen Verkehrsflüsse vorgenommen werde.

Simuliert wird laut dem Baubürgermeister eine Variante mit Linksabiegern am Knotenpunkt Königsbrücker Straße/Bischofsweg Süd sowie eine weitere Variante ohne Linksabbieger. Dabei werde mit vorgegebenen Prognosezahlen für die Verkehrsbelegung gearbeitet. Die Ergebnisse der Simulation würden dann mit der Planungsvariante 7 verglichen.

Die vom Stadtrat geforderte Bürgerbeteiligung könne voraussichtlich Ende dieses Jahres oder Anfang nächsten Jahres erfolgen, kündigte Schmidt-Lamontain an. Bis zu einer Bürgerversammlung sollen auch aussagekräftige Visualisierungen vorliegen.

Wann der Ausbau der maroden Strecke beginnen kann, bleibt offen. Erst muss sich der Stadtrat auf eine Vorzugsvariante einigen, danach das Straßen- und Tiefbauamt die Genehmigungsplanung erarbeiten. Für die Sanierung ist ein Planfeststellungsverfahren erforderlich, das ungefähr ein Jahr dauert. Nur kühne Optimisten glauben noch an einen Baustart Ende 2018.

Thomas Baumann-Hartwig

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