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Grüne wollen Bahnverbindung von Dresden nach Breslau sichern

Kulturexpress Grüne wollen Bahnverbindung von Dresden nach Breslau sichern

Die Grünen im Stadtrat wollen Oberbürgermeister und Verwaltung auffordern, sich für eine langfristige Bahnverbindung zwischen Dresden und Breslau einzusetzen. Die Strecke war zwischen März und Dezember 2015 nicht mehr bedient worden. Nun ist der Betrieb zunächst auf drei Jahre festgeschrieben.

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Die Bahnstrecke sei für den deutsch-polnischen Austausch wichtig und auch für die Bewerbung Dresdens als europäische Kulturhauptstadt 2025, meinen die Dresdner Grünen.

Quelle: DB

Dresden. Die Grünen im Stadtrat wollen Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und die Verwaltung auffordern, sich für eine langfristige Bahnverbindung zwischen Dresden und Breslau einzusetzen. „Noch im ersten Halbjahr werden die Streckenbetreibungen ab 2019 ausgeschrieben. Wir müssen sicherstellen, dass die Strecke Dresden – Breslau mit dabei ist“, erklärte Torsten Schulze, wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen, einen Antrag seiner Fraktion, der am Donnerstag auf der Stadtratssitzung zur Abstimmung steht.

Nachdem die Strecke am 1. März 2015 nicht mehr bedient worden war, wurde sie im Dezember 2015 wiederbelebt. Doch der Betrieb ist zunächst auf drei Jahre festgeschrieben. „Unser Ziel kann es nur sein, dass die einzige Bahnverbindung zu der am nächsten gelegenen Partnerstadt dauerhaft erhalten bleibt“, so Schulze. Das sei für den deutsch-polnischen Austausch wichtig und auch für die Bewerbung Dresdens als europäische Kulturhauptstadt 2025.

Damit die Züge entsprechend ausgelastet werden, solle das Angebot grenzüberschreitend beworben werden. „Wir müssen verhindern, dass die Bedienung der Verbindung künftig erneut aus Kostengründen eingeschränkt wird“, fordert Schulze und verweist auf ein Förderprogramm des Bundes mit einem Volumen von 250.000 Euro. Mit dem Geld würden Projekte zum Thema „Kulturexpress“ unterstützt. Dresden solle den Kontakt mit Breslau, den Betreibern der Bahnstrecke, aber auch den an der Bahnlinie liegenden Städten suchen, um Projekte voranzutreiben. Schulze hofft auf eine breite Unterstützung für den Antrag.

Thomas Baumann-Hartwig

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