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Es rollt wieder auf der Wehlener - Teilstück wird freigegeben

Es rollt wieder auf der Wehlener - Teilstück wird freigegeben

Neue, breitere Gleise, Flüsterasphalt, Radwege, barrierefreie Ein- und Aussteigemöglichkeiten und neue Bäume gehören zu den sichtbaren Ergebnissen der fünfmonatigen Straßenbauarbeiten am westlichen Teil der Wehlener Straße, die nun abgeschlossen sind.

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Letzte Arbeiten an der Oberleitung der Straßenbahntrasse auf der Wehlener Straße.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Am Sonntag wird das neue Straßenstück freigegeben. Partymüde Nachtschwärmer werden ab Sonntag, 3.30 Uhr, wahrscheinlich die ersten Gäste auf den Linien 4 und 6 sein und somit schneller in den neuen Tag schlafen können, weil sie ohne Umleitung und Umwege nach Hause kommen.

Weder geschlafen noch getrödelt haben die Straßen- und Tiefbauer in den vergangenen Monaten. Drewag-Geschäftsführer Reiner Zieschank vergleicht solch umfangreiche Sanierungsarbeiten mit einer "Operation am offenen Herzen. Fernwärme, Gas, Wasser, alles muss immer zuverlässig zur Verfügung stehen. Die alten Leitungen sind 80 bis 100 Jahre alt. Dafür muss erst Ersatz geschaffen werden und danach können wir abschalten." Konditormeisterin Synke Gradel kann das bestätigen. "Bei uns müssen Wasser und Backofen rund um die Uhr funktionieren und das hat bis auf eine Mini-Einschränkung sehr gut geklappt." Das Projekt mit 375 Metern Doppelgleis und insgesamt anderthalb Kilometern neuer Schienen sowie drei neuen Haltestellen kostete insgesamt fünf Millionen Euro. Die Kosten teilen sich die Stadt, die kommunalen Versorgungsunternehmen und die DVB. Wobei sich der Freistaat Sachsen mit 1,6 Millionen Euro am DVB-Anteil beteiligt. Für Anwohner, Geschäftsleute, Autofahrer und alle, die mit Bus und Bahn unterwegs sind, gehören Baustellen und Umleitungen zu den Reizthemen. Keiner ist gut darauf zu sprechen, und diskutiert wird immer über die Tatsache, ob denn nicht doch eine Spur freigelassen werden kann. Doch Konsequenz ist auch beim Straßenbau die bessere Lösung. Straßen- und Tiefbauamtsleiter Reinhard Koettnitz hat nachgerechnet. "Wir werden auch künftig auf Vollsperrung setzen, weil die Bauzeiten dadurch um etwa ein Drittel gesenkt werden."

Damit der Zeitplan bis zur Freigabe der Strecke am Sonntag auch wirklich eingehalten wird, ließen es sich die Verantwortlichen nicht nehmen, ihren Chefanteil an körperlicher Arbeit zu leisten, indem sie eine der 22 Winterlinden gemeinsam pflanzten. Winterlinden werden in rund 100 Jahren etwa 15 Meter hoch. Seit drei Jahren bekommt auch jeder neue Straßenbaum zusätzlich zum Giesschlauch auch ein Belüftungsset. In etwa zehn Jahren wissen wir dann auch, ob es nützt. Gebaut wird schon 2016 wieder. Die Kipsdorfer Straße wird rekonstruiert, bis 2017 entsteht eine neue Gleisschleife und danach geht der Ausbau in Richtung Wasserwerk Tolkewitz weiter.

Rosa Hauch

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