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Elbbrücke nach Dresden-Pieschen vorerst vom Tisch

"Nicht realisierbar" Elbbrücke nach Dresden-Pieschen vorerst vom Tisch

Am Mittwoch stellte das Stadtplanungsamt in der Ortsbeiratssitzung Altstadt die Ergebnisse einer Untersuchung zur Realisierung einer Elbquerung vom Ostragehege nach Pieschen vor. Das Ergebnis war eindeutig - es wird so schnell keine weitere Elbquerung geben.

"Die einzig sinnvolle Variante wäre eine kombinierte Brücke zwischen Ostragehege und Leipziger Straße auf Höhe Ballhaus Watzke. Dafür bräuchte es aber eine 130 Meter lange Anlauframpe quer durch Pieschen. Das ist derzeit nicht realisierbar", sagt Matthias Pfeil.

Quelle: Archiv

Dresden. Am Mittwoch stellte das Stadtplanungsamt in der Ortsbeiratssitzung Altstadt die Ergebnisse einer Untersuchung zur Realisierung einer Elbquerung vom Ostragehege nach Pieschen vor. Das Ergebnis war eindeutig - es wird so schnell keine weitere Elbquerung geben. Bereits 2012 hatte die CDU-Fraktion um Bürgermeisterin Helma Orosz einen Antrag im Stadtrat zur Prüfung von möglichen Brückenstandorten eingereicht. Der aktuelle Verkehrsentwicklungsplan bis 2025 sieht durchaus Notwendigkeit für eine westliche Elbquerung, vor allem für Fußgänger und Radfahrer.

"Auch deshalb wurde diese Option geprüft", erklärte Matthias Pfeil vom Stadtplanungsamt. Die Behörde untersuchte daraufhin mehrere Varianten. "Wir haben sowohl die Möglichkeiten einer reinen Fußgänger- und Radfahrerbrücke geprüft, als auch die Realisierung einer kombinierten Brücke gemeinsam mit öffentlichem Nahverkehr", so Pfeil weiter. Betrachtet wurden unter anderem bautechnische Voraussetzungen, die Umwelt- und Wasserverträglichkeit und die verkehrstechnischen Möglichkeiten. Insgesamt wurden fünf Varianten in Betracht gezogen, alle wurden als nicht realisierbar eingestuft.

"Die einzig sinnvolle Variante wäre eine kombinierte Brücke zwischen Ostragehege und Leipziger Straße auf Höhe Ballhaus Watzke. Dafür bräuchte es aber eine 130 Meter lange Anlauframpe quer durch Pieschen. Das ist derzeit nicht realisierbar", sagt Matthias Pfeil. Die Kosten für eine solche Elbquerung würden laut Stadtplanungsamt circa 30 bis 45 Millionen Euro betragen.

sbu

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