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Dresdner Verkehrsbetriebe planen kostenlosen WLAN-Zugang am Wiener Platz

In Bus und Bahn auf digitalen Wegen Dresdner Verkehrsbetriebe planen kostenlosen WLAN-Zugang am Wiener Platz

Am Hauptbahnhof auf dem Wiener Platz wollen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ihren ersten kostenlosen WLAN-Zugang für alle einrichten. Die Tests laufen, spätestens zum Jahresende soll er verfügbar sein.

In den Erfurter Straßenbahnen gibt es bereits WLAN-Zugänge. Dahinter stehen die Stadtwerke Erfurt (SWE).
 

Quelle: dpa-Zentralbild

Dresden.  Am Hauptbahnhof auf dem Wiener Platz wollen die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) ihren ersten kostenlosen WLAN-Zugang für alle einrichten. Die Tests laufen, spätestens zum Jahresende soll er verfügbar sein. Funktioniert die Technik ohne Probleme, soll der nächste WLAN-Hotspot am Albertplatz folgen. Damit starten die DVB ins Digitalgeschäft. Allerdings wollen die Verkehrsbetriebe dieses Internetprojekt nicht allein stemmen. Bei einer Beratung Ende Oktober soll besprochen werden, welche Unternehmen mit ins Boot kommen und welche technische Lösung den Vorzug bekommt.

WLAN in Bus und Bahn ist längst kein Wunderwerk mehr. Die DVB gehören mit dem bis Jahresende geplanten Testprogramm fast schon zu den Nachzüglern. Der Regionalverkehr Dresden (RVD) hat gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) bereits vor knapp drei Jahren ein erstes Testprojekt gestartet. Damals wurden zwei Busse mit WLAN-Technik ausgerüstet. Sie waren dann in Freital und dem Osterzgebirge im Einsatz. Das Fazit war positiv, im vergangenen Jahr wurden deshalb zehn weitere Busse mit der Technik ausgestattet.

Die Erfurter Verkehrsbetriebe sind noch weiter. Sie haben seit dem vergangenen Jahr alle ihre Niederflur-Straßenbahnen mit WLAN-Zugängen ausgestattet. Parallel dazu hat die Stadt öffentliche Hotspots an mehreren Orten eingerichtet, unter anderem im „Egapark“ im Südwesten der Stadt. „Nahezu 500 000 Besucher kommen pro Jahr in Thüringens größten Garten, der sich damit ideal für einen öffentlichen Hotspot anbietet“, sind die Verantwortlichen der Stadt überzeugt. Sie haben sich für das Projekt unter anderem die Stadtwerke, ein IT-Unternehmen und einen externen Internetanbieter ins Boot geholt.

Ähnliches planen die DVB. Sie wollen die Stadt, die Drewag und ähnliche „kommunale Partner“ für das WLAN-Projekt gewinnen. Optimal wäre, wenn es am Ende ein Netz gibt, in dem die Internetzugänge mehrere Anbieter unter ein- und demselben Netzwerknamen zusammenwirken, so die Überlegungen in der Unternehmenszentrale in Trachenberge. Dazu sei Ende Oktober eine Auftaktberatung unter dem Stichwort „Smart City“ geplant, sagt DVB-Sprecher Falk Lösch. „Dort soll besprochen werden, ob das technisch, rechtlich und logistisch mit mehreren Firmen und Institutionen überhaupt funktionieren kann oder nicht.“

Unabhängig davon soll es eine WLAN-Option in allen neuen Bussen und Bahnen geben, die die Verkehrsbetriebe ab 2020 bekommen. In der Baubeschreibung für die nächste, breitere Dresdner Straßenbahngeneration ist sie bereits enthalten. „Ob das dann noch nötig ist, werden wir sehen“, so der Lösch. Schließlich könnten Internet-Flatrates dem WLAN bis dahin den Rang ablaufen, überlegen die DVB-Verantwortlichen. Und mehr noch als WLAN-Zugänge in Bussen und Straßenbahnen halten sie dieses Angebot an Haltestellen für ein Angebot, das Chancen bietet und mit dem sie neue Kunden gewinnen können.

Von Christoph Springer

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