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Dresdner Verkehrsbetriebe bieten künftig Werkstattticket für Radfahrer an

Neue Offerte Dresdner Verkehrsbetriebe bieten künftig Werkstattticket für Radfahrer an

Autofahrer kennen das: Wenn sie in Dresden ihr Fahrzeug in einer Werkstatt abgeben müssen, können sie für den Heimweg ein Werkstattticket nutzen. Das soll es künftig auch für Radfahrer geben.

Wer sein Auto in der Werkstatt abgeben muss, kann für die Fahrt nach Hause in Dresden oft ein Werkstattticket nutzen.
 

Quelle: dpa

Dresden. Jetzt sind die Radfahrer dran. Nachdem Autofahrer schon seit Jahren ein Werkstattticket bekommen können, wenn sie ihren fahrbaren Untersatz zur Reparatur abgeben müssen, soll es das künftig auch für Radfahrer geben. Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) sammeln zur Zeit Firmen, die dabei mitmachen wollen. Rund 40 hat das Nahverkehrsunternehmen vor wenigen Tagen angeschrieben. Der erste Fahrradladen, der mitmacht, stammt von der Bautzner Straße in der Neustadt.

Etwa 100 Firmen aus Dresden und der Region stehen auf der Liste der Auto- und Reifenwerkstätten, die den Nahverkehrsservice bereits nutzen. Auch in Radebeul, Radeburg, Meißen, Freital, Dipps und Heidenau gibt es Unternehmen, die mitmachen. Sie alle können ihren Kunden die Werkstatttickets geben. Diese Fahrscheine kosten die Nutzer nichts, dürfen aber nur in Verbindung mit dem Reparatur- oder Serviceauftrag für die Fahrt von und zur Werkstatt genutzt werden. Dafür gibts auf den Fahrkarten zwei Flächen, die in Bussen, Bahnen und Zügen entwertet werden müssen. Bis zu einer Stunde lang darf man dann mit den Sonderfahrkarten mitfahren. 65.700 Autofahrer haben solch einen Fahrschein im vergangenen Jahr genutzt, berichtete DVB-Sprecher Falk Lösch.

Die Unternehmen, die den Service nutzen, kostet eine solche Fahrkarte drei Euro. Aus Sicht der Nahverkehrsanbieter im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) ist dies ein Service, der den Werkstätten dazu dient, „effektiver Kundenbindung zu betreiben“. Und den Bus- und Bahnbetreibern bringt er zugleich zusätzliche (Gelegenheits)Kunden. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) listet das DVB-Angebot in seiner Broschüre „Aktiver Vertrieb“ auf und schreibt dazu, es werde besonders in den „Reifenwechselmonaten April/Mai und Oktober/November ... nachgefragt“. Die Kunden bekämen damit „sehr viel Mobilität für einen kleinen Preis“ und für die DVB sei es „eine hervorragende Möglichkeit, Neukunden ... zu gewinnen“. Dazu sollen künftig auch Radfahrer gehören, die ohnehin zunehmend auch die Busse und Bahnen der Verkehrsbetriebe im Blick haben. So sehr, dass die DVB-Verantwortlichen in der nächsten Straßenbahngeneration mehr Platz als bisher für Gehhilfen, Kinderwagen und Fahrräder haben wollen. Denn immer wieder besetzen Radfahrer den in Spitzenzeiten knappen Platz in den Bahnen, der eigentlich denen vorbehalten ist, die darauf wirklich angewiesen sind: Menschen, die zum Beispiel auf Rollatoren und Rollstühle angewiesen sind und Fahrgästen, die einen Kinderwagen dabei haben.

Von Christoph Springer

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