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Dresden baut Spott-Ampel am Sachsenplatz ab

Dauerrot-Anlage ist verschwunden Dresden baut Spott-Ampel am Sachsenplatz ab

Dresdens berühmteste Ampel ist weg. Die Stadt hat die Dauerrot-Anlage an der Ecke Ziegelstraße/Sachsenplatz abgebaut. Still, fast unbemerkt ist damit eine Ampel verschwunden, die bundesweite Berühmtheit erlangt hatte.

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Dresdens Dauerrot-Anlage am Sachsenplatz ist verschwunden.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Dresdens berühmteste Ampel ist weg. Die Stadt hat die Dauerrot-Anlage an der Ecke Ziegelstraße/Sachsenplatz abgebaut. Still, fast unbemerkt ist damit eine Ampel verschwunden, die bundesweite Berühmtheit erlangt hatte. Die Stadt wurde für die Ampel belächelt, schließlich schaltete sie nie auf „Grün“. In ganz Deutschland wurde über die Anlage berichtet, vor der ein Schild darauf hinwies, dass nur rechts abgebogen werden darf. Ein Grün-Pfeil an der Ampel gab die Fahrt trotz Dauerrots deshalb für die Autofahrer frei.

Die Stadt ließt die Ampel trotz Hohn und Spott stehen. Sie könne aus rechtlichen Gründen nicht abgebaut werden, argumentierte Reinhard Koettnitz, der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes, als er vor drei Jahren nach dem Sinn der Lichtsignalanlage befragt wurde. Schon damals stellte er allerdings auch in Aussicht, dass die Tage der Ampel gezählt sind.

Ihren 30. Geburtstag hat die 1987 aufgestellte Lichtsignalanlage nicht mehr erlebt, sie ist weg. „Im Zuge der Neugestaltung der Verkehrsanlage Albertbrücke und Sachsenplatz wurde nach der Planung von 2013 der Zufahrtsbereich Ziegelstraße geschlossen“, erklärte der Amtsleiter am Montag auf DNN-Anfrage“. Damit sei die „Dauerrotampel“ abgebaut worden. Im Klartext: Wer bislang gewohnt war, auf der Ziegelstraße vom Landgericht kommend nach rechts auf die Güntzstraße abzubiegen, landet jetzt in einer Sackgasse. Es geht nicht weiter, die Autofahrer müssen den kleinen Umweg über die Lothringer Straße und die Roßbachstraße nehmen. Von dort gehts am Sachsenplatz rechts weiter in Richtung Güntzstraße.

Mit dem Abbau der Ampel erzielt die Stadt übrigens einen kleinen Spareffekt. Schließlich kosteten Wartung, Instandhaltung und Strom für diese Anlage pro Jahr mehr reichlich 5200 Euro.

Von Christoph Springer

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