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DVB-Fans nehmen neuen Riesen-Bus unter die Lupe

CapaCity in Dresden DVB-Fans nehmen neuen Riesen-Bus unter die Lupe

Rund 30 Fans der Dresdner Verkehrsbetriebe haben den Feiertag genutzt, um sich Dresdens längsten Bus einmal genauer anzuschauen. Denn für zehn Tage testen die DVB im Moment den CapaCity, einen 21 Meter langen Linienbus.

Dresden. Rund 30 Fans der Dresdner Verkehrsbetriebe haben den Feiertag genutzt, um sich Dresdens längsten Bus einmal genauer anzuschauen. Denn für zehn Tage testen die DVB im Moment den CapaCity, einen 21 Meter langen Linienbus, der bereits in Hamburg und Stuttgart über die Straßen rollt.

„Geile Kiste“ fasst Robert Roch, Leiter des Centers Kraftfahrzeuge bei den DVB, die bisherigen Erfahrungen seiner Kollegen zusammen. Der Bus sei komfortabel, sehr leise und komme selbst auf den etwas engeren Straßen in Plauen ordentlich um die Kurven. Und das, obwohl er noch einmal drei Meter länger ist als die normalen Gelenkbusse der DVB und sogar neun Meter länger als die kleineren Modelle im Dresdner Fuhrpark.

Rund 30 Fans der Dresdner Verkehrsbetriebe haben den Feiertag genutzt, um sich Dresdens längsten Bus einmal genauer anzuschauen.

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Die Besucher, viele davon ein eingeschworener Kreis aus Technik-Fans, nahmen das Gefährt penibel unter die Lupe, knipsten fleißig und fachsimpelten mit Roch über Details. Und im Gegensatz zu den aktuellen Testfahrten auf Dresdens Straßen durften sie sogar mitfahren: Roch drehte mit den Besuchern auf dem Betriebshof Gruna ein paar Runden.

Obwohl: Selbst an den normalen Haltestellen hätten schon genügend Leute versucht, einfach mal einzusteigen, verriet der DVB-Mann. Der Testbus der Hamburger Hochbahn ist seit vergangener Woche in Dresden unterwegs, um zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen das Modell gekauft werden könnte. Vor allem geht es um die Beschaffenheit der Haltestellen: Passt der übergroße Bus oder sind die Bordsteinkanten zu kurz?

Nach den ersten Tagen Praxis haben die DVB schon einige Änderungen im Kopf. Statt der fünften Tür wollen die Dresdner lieber mehr Sitzplätze, die Hinterradachse soll für enge Kurven eine andere Technik erhalten und auch die Sitzaufteilung sollte dann minimal geändert werden. Noch ist das aber Zukunftsmusik. Vor allem brauchen die überlangen Busse bisher eine Sondergenehmigung, da sie für die geltenden Vorschriften deutlich zu lange sind.

Nötig sind die neuen Busse, da die Linien 61, 62 und 64 an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Bis irgendwann einmal Straßenbahnen auf den Routen fahren sollen, kämpfen die DVB mit immer volleren Bussen. Mehr Fahrzeuge einzusetzen, ist zu teuer und verstopft zudem die Straßen, daher schauen sich die DVB schon länger nach größeren Bussen um. Zumindest das Kriterium erfüllt das Testmodell: Bis zu 191 Menschen passen hinein.

Wer den Bus nach auf Dresdens Straßen sehen will, muss sich beeilen: Für Dienstagvormittag ist eine Testfahrt mit Vertretern von Ämtern und Behörden auf der Linie 61 geplant. Am Mittwoch soll der Wagen noch einmal über die Strecke der Linie 64 rollen. Danach geht es zurück nach Hamburg.

Stephan Lohse

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