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Brücke über der Dresdner Albertstraße verschwindet am 13. November

DDR-Baugeschichte verschwindet Brücke über der Dresdner Albertstraße verschwindet am 13. November

Der Termin plan steht. Am zweiten Novemberwoche hat das letzte Stündchen geschlagen für die Fußgängerbrücke über die Albertstraße. Die Querungshilfe, die schon seit Mai vergangenen Jahres gesperrt ist, wird am 13. November demontiert

Die Brücke wurde laut dem Internetlexikon „Stadtwiki Dresden“ 1980 errichtet.
 

Quelle: DNN

Dresden.  Der Termin plan steht. Am zweiten Novemberwoche hat das letzte Stündchen geschlagen für die Fußgängerbrücke über die Albertstraße. Die Querungshilfe, die schon seit Mai vergangenen Jahres gesperrt ist, wird am 13. November demontiert. Zuerst hebt ein Kran die zwei Treppen von den Brückenpfeilern ab, dann folgt die Querung selbst. Das alles soll in der Zeit zwischen 7 und 14 Uhr erledigt werden, teilte die Stadt auf DNN-Anfrage mit. Bis dahin ist an diesem Tag die Straße samt der Bahntrasse daneben gesperrt. Zuerst können dann die Straßenbahnen wieder fahren, bevor auch die Autospuren am Abend wieder freigegeben werden. Das ist um 18 Uhr geplant.

Mit diesem Baufinale verschwindet in der Inneren Neustadt ein weiteres Stück DDR-Baugeschichte, nachdem heute die Verfüllung des Fußgängertunnels am Goldenen Reiter beginnt. Die Brücke wurde laut dem Internetlexikon „Stadtwiki Dresden“ 1980 errichtet. Der Überbau ist 42,5 Meter lang und 53 Tonnen schwer. Er wurde am 22. Juni 1980 auf einem Tieflader von der Pieschener Allee im Ostragehege in die Neustadt transportiert und dort auf die bereits fertigen Pfeiler gehoben.

Das Aus der Brücke kam, nachdem die Stadtverwaltung festgestellt hatte, dass die Brücke nicht mehr tragfähig ist. Laut einer Vorlage von Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (Bündnis 90/Die Grünen) sind die Treppen nicht mehr sicher und ein Ersatzneubau kam aus finanziellen und städtebaulichen Gründen nicht infrage. Anstelle der Brücke soll im nächsten Jahr eine Querung mit einer Ampel entstehen. Dabei nimmt die Stadt laut der Vorlage des Baubürgermeisters in Kauf, dass das zu einer geringfügigen Verschlechterung für den Kfz-Verkehr aus Richtung Carolaplatz führt.

Der Abriss der Brücke samt allen Beräumungsarbeiten soll bis Ende November abgeschlossen sein, teilte Reinhard Koettnitz mit, der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes. Er kostet rund 270 000 Euro. Für die neue Fußgängerquerung sind weitere 150 000 Euro veranschlagt.

Von cs

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