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Bauarbeiten an der "Bautzner" in Dresden: Die Bäume bleiben

Start im Juni 2017 Bauarbeiten an der "Bautzner" in Dresden: Die Bäume bleiben

Knapp 1,5 Millionen Euro sollen die Bauarbeiten kosten, die die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) im nächsten Jahr in der Neustadt planen. Dann wird die "Bautzner" zwischen der Glacisstraße und der Hoyerswerdaer Straße saniert.

Die Platanenreihe rechts bleibt ebenso stehen wie die Reihe auf der gegenüberliegenden Seite, wenn dieser Abschnitt der "Bautzner" 2017 saniert wird.

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. Knapp 1,5 Millionen Euro sollen die Bauarbeiten kosten, die die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) im nächsten Jahr in der Neustadt planen. Dann wird die "Bautzner" zwischen der Glacisstraße und der Hoyerswerdaer Straße saniert. Die Arbeiten sollen rund drei Monate dauern und voraussichtlich im Juni 2017 beginnen. So steht es in einer Vorlage, über die der Stadtrat zu entscheiden hat.

In dem 16 Seiten umfassenden Papier wird auch erklärt, für welche Umbauvariante sich die DVB und die Stadt entschieden haben. Es ist der Vorschlag, bei dem die Bordsteinkante auf der Südseite der Straße (der Elbe zugewandte Seite) unangetastet bleibt. Auf der Nordseite wird die Kante dagegen weiter in Richtung Häuserfront geschoben, denn die Gleise für die Straßenbahnen rücken um 45 Zentimeter auseinander. Der so genannte Gleismittenabstand beträgt dann drei Meter und entspricht damit dem Maß, das jetzt schon am Albertplatz und an der Haltestelle Bautzner-/Rothenburger Straße auf der "Bautzner" aktuell ist. Das Nachsehen haben dabei die Autofahrer, die jetzt ihre Fahrzeuge längs am rechten Fahrbahnrand der so genannten kleinen Bautzner Straße abstellen, denn diese Parkplätze fallen weg. Die Schrägparkplätze auf der anderen Seite dieser kleinen Straße bleiben erhalten.

Das gilt laut der Vorzugsvariante auch für die Platanen beiderseits der "Bautzner". Sie gehören zu einem Denkmalschutzgebiet, in dessen Mittelpunkt der Albertplatz und die Grünanlage auf der anderen Straßenseite stehen, dürfen also nicht angetastet werden. Die Grünanlage, die früher der Park des ehemaligen Alberttheaters war, ist ebenso tabu bei der Straßensanierung. Sie steht als Grünanlage auch unter Biotopschutz und darf schon deshalb nur minimal verändert werden. Beiderseits an der Fahrbahn der "Bautzner" soll es künftig Streifen für Radfahrer geben, die aber auch nach der Sanierung auf die Kleine Bautzner Straße und auf die Fahrbahn zwischen der Grünfläche und dem Fußweg auf der Südseite ausweichen können.

Im Mittelpunkt der Arbeiten steht die Gleissanierung samt dem neuen, größeren Gleismittenabstand. Dafür sind in der Vorzugsvariante rund eine halbe Million Euro veranschlagt. Die DVB planen während der Bauzeit Schienenersatzverkehr mit Bussen. Die Autos dürfen stadteinwärts voraussichtlich an der Baustelle vorbeifahren, landwärts wird wahrscheinlich eine Umleitung eingerichtet.

Christoph Springer

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