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B6 in Dresden-Cossebaude ist am Wochenende voll gesperrt

Bauarbeiten B6 in Dresden-Cossebaude ist am Wochenende voll gesperrt

Am Wochenende wird die Bundesstraße B6 in Cossebaude zur Sackgasse. Dann ist Niederwartha von Dresden abgehängt. So will es das Landesamt für Straßenbau und Verkehr.

Die Spundwand-Bohlen, die am Wochenende in die Erde gerammt werden, liegen schon bereit. Die Brücke über die Eisenbahngleise ist ab Freitagabend gesperrt.

Quelle: Jürgen-M. Schulter

Dresden. Cossebaude ist ab Freitagabend am Ende der Welt. Dann wird die Bundesstraße nach Meißen kurz vor dem Stausee Niederwartha komplett gesperrt. Grund sind Bauarbeiten an der Brücke über die Bahngleise. Die Straße ist dafür bis Montagmorgen dicht. Danach regelt wie bisher eine Ampel den Verkehr. Die Autos können dann wieder auf einer Spur an der Baustelle vorbei fahren. Auch das kann bei dichtem Verkehr schnell zu Staus führen.

Seit dem 5. Juli wird an der Brücke gebaut. Die Arbeiten dauern voraussichtlich noch bis Oktober 2017, teilten die Verantwortlichen vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) mit. Bis dahin entsteht am Rand von Cossebaude für 2,7 Millionen Euro eine komplett neue Brücke mit einer Spannweite von 51 Metern. Über sie führt künftig auch ein kombinierter Fuß- und Radweg.

Am Wochenende wird es laut auf der Baustelle. Damit später die Baugrube abgesichert werden kann, rammen die Arbeiter mit einem sogenannten Hochfrequenzhammer Spundwand-Bohlen in die Erde. Diese Arbeiten sollen jeweils von 6 bis 22 Uhr stattfinden. Die Bohlen dafür liegen schon bereit.

Der Autoverkehr wird umgeleitet. Dabei brauchen die Betroffenen viel Geduld, denn die Umleitungsstrecke führt von der B6 über die Flügelwegbrücke zum Elbepark, von dort nach Radebeul und dann über die Brücke Niederwartha zurück auf die Cossebauder Elbseite. „U14“ heißt die Umleitungsstrecke in diese Richtung, „U28“ in der Gegenrichtung. Lediglich Fußgänger dürfen am Wochenende über die Brücke, allerdings nur in Begleitung. Dafür gibt es dort dann eigens dafür eingewiesenes Sicherungspersonal. „Den Anweisungen der Begleitpersonen ist unbedingt Folge zu leisten“, so die Verantwortlichen vom LASuV.

Niederwartha ist damit am Wochenende von Dresden abgehängt. Lediglich Schleichwege über Mobschatz oder Oberwartha führen dann noch direkt nach Dresden. Die Busse der Linie 94, die normalerweise im Wechsel in Cossebaude oder in Niederwartha enden, müssen dann am Bahnhof Cossebaude kehrtmachen. Die Haltestellen an den Winkelwiesen, Amselgrund, Rohrbahn und Haltepunkt Niederwartha können nicht bedient werden.

Von Christoph Springer

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