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Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf dem Elberadweg gestarte

Startschuss Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ auf dem Elberadweg gestarte

Mehr Arbeitnehmer motivieren, für den Weg zum Job aufs Rad zu steigen – das ist das Ziel einer bundesweiten Mitmachaktion, der Startschuss fiel am Dienstag, 10. Mai, auf dem Dresdner Elberadweg.

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Quelle: Miriam Kruse

Dresden. Mehr Arbeitnehmer motivieren, für den Weg zum Job aufs Rad zu steigen – das ist das Ziel einer bundesweiten Mitmachaktion, der Startschuss fiel am Dienstag, 10. Mai, auf dem Dresdner Elberadweg. Zum Auftakt der Kampagne „Mit dem Rad zur Arbeit“ schwang sich der Schirmherr, ARD-Sportmoderator René Kindermann, selbst in den Sattel. „Es ist eine tolle Aktion, weil sie es so einfach macht, etwas für die Gesundheit zu tun“, sagte Kindermann. „Natürlich muss man morgens seinen inneren Schweinehund überwinden“, fügte der MDR-Moderator der Talkshow „Riverboat“ hinzu.

Die Krankenkasse AOK und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) rufen bereits zum 16. Mal Beschäftigte dazu auf, im Aktionszeitraum an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Die Aktion läuft seit dem ersten Mai und endet am 31. August. Teilnehmende können entweder die ganze Strecke radeln, oder die Fahrt mit Bus und Bahn kombinieren. Mitmachen und an einem Gewinnspiel teilenehmen können Einzelpersonen oder Teams. Sie registrieren sich online und tragen im Internet ihre Radtage ein, oder erhalten in einer AOK Plus-Filiale einen Kalender zum Ausfüllen und Einsenden.

Auch AOK Plus-Vorstand Stefan Knupfer war beim Anradeln auf dem Elberadweg dabei, er kam mit dem eigenen Rad und fuhr gemeinsam mit Kindermann vom Kongresszentrum bis zum Johannstädter Fährgarten und zurück. Knupfer selbst schätzt das sächsische Angebot an Freizeitradwegen. „Natürlich ist Wochenendradeln was Tolles. Aber wir wollen stärker dafür werben, das Rad im Alltag zu nutzen“, sagte Knupfer. „Und was bietet sich da besser an, als auch mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren?“ Das fördere die Gesundheit, sagte der AOK Plus-Vorstand. „In unseren Statistiken zur Arbeitsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen das größte Problem“, sagte Knupfer. „Deswegen ist Stressabbau für uns ein wichtiges Thema, und dafür eignet sich Radfahren besonders gut.“ Im letzten Jahr nannten 88% der Teilnehmer Gesundheit und Fitness als wichtigsten Grund, öfter zu radeln.

Dagegen nannte der stellvertretende Bundesvorsitzende des ADFC, Ludger Koopmann, das Beispiel der Fahrradmetropole Kopenhagen: „Umfragen haben dort ergeben, dass 93 Prozent der Radfahrer nicht aus gesundheitlichen Gründen das Rad nutzen, sondern weil es sicher und komfortabel ist.“ In diesen Punkten sieht Koopmann in Deutschland Nachholbedarf, damit sich im Alltag mehr Menschen für das Zweirad entscheiden. Er betonte, dass auch Arbeitgeber Fahrradpendler unterstützen können: Indem sie Dusch- und Umkleidemöglichkeiten und sichere Abstellplätze anbieten, oder als Vorbild selbst mit dem Rad kommen.

Die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ gibt es mittlerweile auch in Kiew und Rio de Janeiro. In Deutschland beteiligten sich im letzten Jahr rund 150 000 Beschäftige an der Aktion, zusammen legten sie 23,4 Mio. Kilometer zurück und sparten dabei 4,6 Mio. Kilogramm Kohlendioxid ein.

www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

Von Miriam Kruse

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