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ADFC Dresden sammelt für Lastenfahrrad

Verleih-Projekt ADFC Dresden sammelt für Lastenfahrrad

Der ADFC will noch in diesem Sommer ein Lastenfahrrad in Dresden zum Verleih anbieten. Dafür sammeln die Fahrrad-Lobbyisten zurzeit Spenden. Über 1000 Euro sind bereits zusammengekommen. Gebraucht wird noch einmal so viel.

"Frieda und Friedrich" heißt das Lastenrad-Projekt des ADFC Dresden.

Quelle: Anja Schneider

Dresden. Der ADFC will noch in diesem Sommer ein Lastenfahrrad in Dresden zum Verleih anbieten. Dafür sammeln die Fahrrad-Lobbyisten zurzeit Spenden. Über 1000 Euro sind bereits zusammengekommen. Gebraucht wird noch einmal so viel.

„Frieda“, so wird das erste Lastenrad heißen, soll in der Neustadt stationiert werden. Per Online-Buchung kann sich dann jeder Dresdner das Rad für einen der mehrere Tage ausleihen, und zwar kostenlos, berichtet Dresdens ADFC-Chef Nils Larsen. Wartung und nötige Reparaturen sollen wie schon der Kauf über Spenden finanziert werden.

Der ADFC will noch in diesem Sommer ein Lastenfahrrad in Dresden zum Verleih anbieten. Dafür sammeln die Fahrrad-Lobbyisten zurzeit Spenden. Über 1000 Euro sind bereits zusammengekommen. Gebraucht wird noch einmal so viel.

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Geplant ist die Anschaffung eines dreirädrigen Lastenbikes des dänischen Herstellers „Christiania“. Im Gegensatz zu den vor allem in den Niederlanden verbreiteten zweirädrigen Modellen sei die Dreirad-Variante zwar langsamer, dafür aber für Anfänger leichter zu steuern und könne größere Lasten transportieren. Das favorisierte Modell schafft etwa 60 Kilo, Top-Räder transportieren sogar bis zu 150 Kilo Ladung, haben dafür aber auch einen Elektro-Antrieb zur Unterstützung und kosten über 4000 Euro.

Ob irgendwann auch so ein Modell in Dresden ausgeliehen werden kann, ist noch unklar. Sicher ist, dass „Frieda“ so schnell wie möglich einen „Friedrich“ an ihre Seite bekommen soll. Wenn die Dresdner dann weiter für das Projekt spenden, sollen Schritt für Schritt weitere Leih-Räder angeschafft werden.

Der ADFC ist optimistisch, dass die Idee auch in Dresden funktioniert. „Das gibt es eigentlich überall, außer hier“, meinen die Mitglieder der Projektgruppe. Daher müssen die Dresdner das Rad buchstäblich nicht neu erfinden. Der ADFC profitiere von reichlicher Erfahrung aus anderen Städten. Auch das Online-Portal für die Buchung kann Dresden von anderen Städten übernehmen.

S. Lohse

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Crowdfunding-Projekt
Seit einigen Monaten sammelt der ADFC für sein Lastenrad-Projekt.

Das Lastenrad-Projekt „Frieda und Friedrich“ des ADFC Dresden nimmt konkrete Formen an. Wie der Fahrrad-Verband gegenüber den DNN mitteilte, ist das erste von zwei geplanten Lastenrädern durchfinanziert. Rund 70 Menschen spendeten fast 3000 Euro, um „Frieda“ samt Schloss und Erstausstattung zu kaufen.

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